Otto Lederer zu Besuch bei der Kaffeerösterei Deliano

Spagat zwischen Tradition und Moderne erfolgreich

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Von links nach rechts: Christine und Lukas Deliano mit Otto Lederer

Wasserburg - MdL Otto Lederer war zu Besuch bei der Familie Deliano, die ein Musterbeispiel für erfolgreichen Generationenwechsel in einem Traditionsgeschäft sind. Die Nahversorgung der Bürger ist somit gesichert.

Der Einzelhandel sichert die Zukunft vieler Orte und belebt unsere Innenstädte im Landkreis Rosenheim. Problematisch wird es für diese oft familiengeführten Traditionsgeschäfte jedoch dann, wenn der Generationenwechsel nicht vollzogen werden kann und dadurch Leerstand entsteht. Lücken in der Nahversorgung der Bürgerinnen und Bürger sind die Folge. Der Landtagsabgeordnete Otto Lederer wurde deshalb von der Familie Deliano in Wasserburg am Inn eingeladen. Diese zeigte dem Innenpolitiker auf, wie zwei Generationen parallel einen Betrieb erfolgreich führen können und dadurch dessen Zukunft gesichert werden kann.

Tradition und Moderne in Einklang bringen

Otto Lederer mit Lukas Deliano in der Kaffeerösterei

Der Familie Deliano gehört in der zweiten Generation eine Backstube in der Altstadt in Wasserburg. An der Spitze steht Christine Deliano, die eine Bäckerei mit angeschlossenem Café führt. Ihr Sohn Lukas hat vor gut einem Jahr mit der Kaffeerösterei begonnen. „Den Spagat zwischen Tradition und Moderne schaffen, das ist oftmals eine große Herausforderung für die mittelständischen Betriebe, die vor einem Generationenwechsel stehen“, erklärt der Landtagsabgeordnete. Dies sei jedoch ganz wichtig, um die Zukunft der Innenstädte und damit auch die Nahversorgung der Bürgerinnen und Bürger abzusichern, so Lederer weiter.

Alte Gebäude neu nutzen

Auch bei den Delianos hat sich die Idee mit der eigenen Kaffeerösterei erst nach und nach entwickelt. Zunächst wollte Lukas Deliano Design studieren. Seine Leidenschaft zum Kaffee hat sich jedoch auch beruflich durchgesetzt. „Ich habe Lukas gerne bei seinen Ideen zu einer Kaffeerösterei in Wasserburg unterstützt. Es freut mich sehr, dass er dieses Projekt in Angriff genommen hat und die Manufaktur nun in den ehemaligen Räumlichkeiten der Bäckerei betreibt“, erklärt Frau Deliano.

In der Wasserburger Backstube und der Kaffeerösterei werden derzeit etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 4 Lehrlinge, beschäftigt. Den Kaffee gibt es in 17 unterschiedlichen Sorten, zum Beispiel aus Kenia und Kolumbien. Die handwerkliche Qualität und die nachhaltige Produktion schätzen die Kunden,die aus dem weiteren Umkreis extra für den Kaffee nach Wasserburg kommen.

Pressemeldung Abgeordnetenbüro Otto Lederer

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