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„Müssen neue Wege gehen“

Die Altstadt bleibt heuer dunkel: Warum „Wasserburg leuchtet“ 2022 seinem Namen nicht gerecht wird

Das „Stoa leuchten“ kam im April sehr gut an. Der Verein wird deshalb auch im September wieder dorthin ziehen.
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Das „Stoa leuchten“ kam im April sehr gut an. Der Verein wird deshalb auch im September wieder dorthin ziehen.

Viele haben sich schon gefragt, wie es wohl – nach dem Wegfall der meisten Pandemie-Beschränkungen – um das Event „Wasserburg leuchtet“ bestellt sein wird. Nun ist es offiziell: In diesem Jahr heißt es „Stoa Leuchten“ statt „Wasserburg leuchtet“.

Wasserburg/Edling – In diesem Jahr werden von Donnerstag, den 15., bis einschließlich Samstag, den 17. September, viele der bunten Lichtinstallationen und optischen Illusionen nicht Wasserburgs Altstadt, sondern das Kulturgelände am Stoa bei Edling erleuchten.

Gründe: Corona und Energiepreise

„Nach den Einschnitten in den vergangenen Jahren ist es schwierig geworden, so ein Event zuverlässig zu planen“, erklärt Urs Hasler vom Verein Projekt Wasserburg leuchtet, der die Organisation leitet. „Wir wissen noch gar nicht, unter welchen Bedingungen so eine Veranstaltung in diesem Jahr möglich sein wird.“ Trotzdem möchte man den vielen Freunden der Veranstaltung etwas Vergleichbares bieten können.

Sperrung in der Altstadt erfordert Personal

Vor allem die Sperrung der Altstadt, der große Personalbedarf, der durch Corona nur schwer kalkulierbar ist, erschweren die Planung und fordern einen hohen Einsatz aller Beteiligten. „Bei unserer Entscheidung das Event an den Stoa bei Edling zu verlegen, geht es in erster Linie nicht um das unternehmerische Risiko“, erklärt Hasler. „Als Kulturverein sehen wir uns hier in einer besonderen Verantwortung.“

Am Stoa sei es zudem möglich, die Veranstaltung über mehrere Tage hinweg stattfinden zu lassen. Das reduziere das Risiko, wegen schlechten Wetters die gesamte Aktion absagen zu müssen.

„Neue Wege gehen“

Einen weiteren Punkt, der für den neuen Veranstaltungsort spricht, sieht der Veranstalter in der Energiebilanz. „In Zeiten, in denen Energie immer kostbarer wird, müssen auch wir neue Wege gehen“, ist sich Hasler sicher. Die Situation ließe sich zwar nicht mit der herkömmlicher Volksfeste vergleichen, die durch ihre Fahrgeschäfte, Kühlanlagen für Getränke und Festzeltbetriebe einen ungleich größeren Bedarf haben. Doch auch bei einer kleineren Veranstaltung müsse man bewusst mit den Ressourcen umgehen. „Für 2023 halten wir uns alle Optionen offen und werden die Situation dann wieder neu bewerten“, verspricht der Organisator. „Vielleicht leuchtet dann im Frühling der Stoa und im Herbst die Altstadt.“

Orte für 2023 noch offen

Einen Probelauf fürs „Stoa Leuchten“ hat der Verein bereits im April dieses Jahres durchgeführt. „Die Stimmung war grandios und bestätigt unser neues Konzept“, meint Hasler. Im Gegensatz zum April wird der Verein im September jedoch Eintritt verlangen. „Der Preis nach eigenem Ermessen hat leider nicht geklappt“, erklärt Hasler auf Anfrage der Wasserburger Zeitung. Die Besucher hätten zu wenig gegeben. Im Herbst wird ein Ticket zehn Euro kosten. Ein fairer Preis wie Hasler findet. „Eigentlich müssten wir wahrscheinlich fünfzehn Euro verlangen“, meint der Organisator. „Aber Kultur soll bezahlbar bleiben.“

Verkaufsort für die Karten wird wahrscheinlich das Innkaufhaus in Wasserburg sein. Mehr Informationen und den Ablauf der Veranstaltung finden Sie unter: www.wasserburg-leuchet.de

re/soh

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