Wegen Flucht des mutmaßlichen Doppelmörders Izzet S.

Amt für Maßregelvollzug fordert Stellungnahme vom Klinikum

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Wasserburg - Nach der Flucht des mutmaßlichen Doppelmörders Izzet S. muss sich nun das Innsalzach-Klinikum vor dem Amt für Maßregelvollzug rechtfertigen.

Das Amt für Maßregelvollzug, das zum "Zentrum Bayern Familie und Soziales" (ZBFS) gehört, hat das Innsalzach-Klinikum in Wasserburg zu einer Stellungnahme aufgefordert, nachdem der mutmaßliche Doppelmörder Izzet S. während eines Hofgangs aus der Klinik fliehen konnte. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.

Izzest S. saß wegen schwerer räuberischer Erpressung im Innsalzach-Klinikum, bevor er vergangene Woche zwei Menschen kaltblütig ermordete. Bei der Flucht des 25-Jährigen spricht das Amt für Maßregelvollzug nicht von einem Ausbruch, sondern von einem sogenannten "Lockerungsmißbrauch"

Das bayerische Maßregelvollzugsgesetz verpflichtet, bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, zu Lockerungen für die Insassen. Bei Verstößen gegen diese Haftlockerungen, muss das Amt für Maßregelvollzug benachrichtigt wertden.

Mehr zum Doppelmord von Rott finden Sie hier

Rubriklistenbild: © mb/bcs (montage)

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