Bauausschuss plant Umsetzung

Mehr Spielmöglichkeiten für behinderte Kinder in Wasserburg 

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Wasserburg - Die Grünen beantragen eine Anpassung der Spielgeräte für behinderte Kinder auf den öffentlichen Spielplätzen. Der Bauausschuss beurteilt die Idee als sinnvoll. Was jetzt geplant ist: 

Die Zielsetzung, so erklärt Antragsteller Christian Stadler (Die Grüne), sei, eine barrierefreie Erreichbarkeit für alle Kinder. Ein Angebot an vielfältigen Möglichkeiten und eine Förderung des gemeinsamen Spiels jeden Alters müsse mit eingeflochten werden. 

Die Mitglieder des Wasserburger Bauausschusses befanden den Antrag für gut und würden sogar noch weiter gehen: Inklusion bedeut viel mehr als nur Barrierefreiheit. Die Geräte sollten von allen Kindern gleichermaßen genutzt werden, sonst schließe man wieder ungewollt aus. "Kinder brauchen neben der Freiheit, dass auch mal etwas passieren kann an einem nicht hundertprozentig gesicherten Gerät, neue Herausforderungen. Andernfalls wird ihnen schnell langweilig", erklärt Peter Stenger (SPD). Folgendes ist für die ersten Vorplanungen angedacht:

  • Bedarfsanalayse durch Beteiligung und Abfrage potentieller Nutzer 
  • Prüfung der barrierefreien Zugänglichkeit und der Spielmöglichkeiten 
  • Perspektivenwechsel bei der Planung (was wird wo gebraucht)
  • Bestand: Welche Spielplätze werden am liebsten angesteuert (z.B. Palmanostraße)
  • Aufenthaltsmöglichkeiten für Begleitpersonen

Die Verwaltung der Stadt Wasserburg wird nun beauftragt, die bereits vorhandenen Spielplätze im Stadtgebiet zu überprüfen und mit der Unterstützung eines Fachplaners ein Konzept mit Kostenschätzung zur inklusiven Umgestaltung der Spielplätze zu erarbeiten. Mit der Umsetzung solle frühestens ab dem Jahr 2018 begonnen werde.

mb

Rubriklistenbild: © dpa

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