Milchkönigin bringt Glanz in die nasse Stadt

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Der Milchtag 2014 in Wasserburg wurde trotz Regenwetters gut besucht
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Wasserburg - Die bayerische Milchkönigin war zu Gast beim Milchtag in der Altstadt. Sie war davon begeistert, dass es in der Region so viel um "die Milch" geht.

Die gute Nachricht vorneweg: Den Molkereien und Käsereien in der Region geht es nicht nass ein! Das Regenwetter machte aus dem Milchtag in der Wasserburger Altstadt zwar eine nasse Angelegenheit. Doch wie schon ein Jahr zuvor ließen sich viele Interessierte auch 2014 gerne von den Infoständen zum Probieren einladen.

Auch die Milchkönigin war angereist, um sich und den Rohstoff Milch zu präsentieren. "Ich finde es schön, bei vielen Messen, Ausstellungen und Terminen rund um Milch dabei zu sein", heißt es von der 25-Jährigen. Die kleinen Besucher waren besonders von der Hoheit angetan.

Das Rahmenprogramm wurde von Jörg Herwegh geleitet, er verstand es, die Laune der Besucher trotz Regenwetters hoch zu halten. "Wir sind hier alle gut drauf und das Wetter macht uns nicht ganz so viel", erklärte der Moderator.

Neben dem Glücksrad und einem Stand mit Kinderschminken standen Luftballons und Aufkleber zur Verfügung. Nicht zu vergessen, die vielen Leckereien der anwesenden Molkereien und Käsereien. Von Ziegenkäse in deftiger und süßer Ausführung bis hin zu duftendem Kräuterbutterbaguette und tollen Joghurtvariationen, selbst für die Brotzeitmacher war mit Käsewürfeln und Obazdem gesorgt.

Milchtag in der Altstadt

Beim Wettmelken konnten köstliche Preise ermolken werden.

Auch Milchkönigin Katharina Schlattl zeigte sich beim Melken äußerst erfolgreich. Den gesamten Aktionstag fand sie sehr ansprechend.

Der Milchtag 2014 in Wasserburg wurde trotz Regenwetters gut besucht

Sie schwärmte von dem Milchtag in Wasserburg: "Ich finde es hier sehr schön und bin begeistert, dass sich so viele Besucher einfinden, obwohl das Wetter schlecht ist". Die 25-Jährige stand wasserburg24 für ein Interview zur Verfügung. Katharina Schlattl kommt aus dem Landkreis Passau, ist Referentin, studiert hat sie Agrarwissenschaften, seit April 2013 ist Katharina als bayerische Milchkönigin aktiv. Bei der Wahl zur Milchkönigin wurden alle Bewerberinnen zum Thema befragt, jeder, der antreten möchte, muss sich gut damit auskennen und mit der Milch- oder Landwirtschaft zu tun haben.

wasserburg24.de: Katharina, was macht eine Milchkönigin?

Katharina Schlattl: Es ist großartig, den Menschen viele Infos rund um die Milch weiterzugeben. Ich bin viel unterwegs und merke, dass irgendwie jeder Geschmack an Milchprodukten hat.

wasserburg24.de: Welches Milchprodukt schmeckt der amtierenden Milchkönigin am besten?

Katharina Schlattl: Es gibt so viele leckere Milchprodukte, aber ganz besonders lecker finde ich Hüttenkäse. Den mochte ich schon als Kind sehr gern. Im Sommer passt natürlich Mozzarella sehr gut, im Winter mehr der Hartkäse.

wasserburg24: Gab es besonders lustige Termine während Deiner Amtszeit?

Katharina Schlattl: Es macht immer viel Spaß bei den Terminen, aber eine lustige Situation gab es tatsächlich: Es gab mal einen Wettbewerb, zu dem sich Schüler ein Märchen mit der Milchkönigin als Hauptperson einfallen ließen. Als ich eine Schulklasse besucht habe, um zum Märchen zu gratulieren, wurde ich gefragt, wo ich denn meine Zauberkugel hätte, denn in ihrem Märchen hab ich sowas immer dabei. Das fand ich wirklich sehr kreativ. Eine Zauberkugel hab ich aber immer noch nicht.

Die Besucher waren von der Milch-Repräsentantin begeistert, und auch die Verantwortlichen der Molkereien aus der Region hatten große Freude daran, sich den Besuchern zu zeigen. Jens Fischer von der Privatmolkerei Bauer erklärte, dass es wichtig sei, sich in der Region dem Publikum zu zeigen. "Wasserburg ist die Heimat unserer Produkte, da finden wir es wichtig, den Mitbürgern persönlich Hallo zu sagen", so Fischer im Gespräch mit wasserburg24.de. Trotz des schlechten Wetters komme der Milchtag gut an, so Fischer. Dies sei Zeichen dafür, dass die Region Interesse an den heimischen Molkereien zeige, auch wenn überregional verkauft wird, sei Heimat und der Standort der Molkerei wichtig, erklärt Fischer weiter. "Wir bekennen uns immer wieder gerne zu unseren Wurzeln", so der Marketingleiter. An den verschiedenen Ständen wurde viel probiert, doch die Besucher deckten sich auch gerne mit Tüten und Taschen voller Leckereien und Milchprodukten der Molkereien ein. Vom Verkaufserlös wird das Mehrgenerationenhaus unterstützt, heißt es von den Organisatoren.

Klassiker und Neuheiten gab es zu kosten

Zum ersten Mal beim Milchtag dabei war die Biokäse-Manufaktur. Am dortigen Stand konnten die Besucher Ziegenkäse und andere Produkte mit Ziegenmilch probieren. Auch der zweite Bürgermeister Werner Gartner probierte eine Joghurtzubereitung aus Ziegenmilch und fand Geschmack an der Neuheit. "Ich finde das wirklich lecker" hieß es von Gartner. Beim Milchtag in Wasserburg präsentierten sich die Molkerei MEGGLE, die Privatmolkerei Bauer, die Käserei Bergader, die Käserei Alpenhain, die Molkerei Jäger sowie die Biokäse-Manufaktur. Viele Interessierte probierten und informierten sich. Erneut war zu sehen, wie vielfältig die Region den Rohstoff Milch zu Produkten verwandelt. "Die Geschmäcker sind verschieden, doch die Auswahl an Milchprodukten aus der Region Wasserburg ebenfalls", hieß es von den Besuchern.  

Quelle: rosenheim24.de

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