Musikalische und Kulinarische Highlights

Nacht der Blauen Wunder: "Um Mitternacht noch Kuchen"

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Ein Prost auf die Nacht der Blauen Wunder: Wasserburg war wieder reich an Musik und Schlemmereien.
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Wasserburg - Die beliebte Nacht der Blauen Wunder zog am Samstagabend wieder zahlreiche Besucher in die Gaststätten, Kneipen und Cafés in der Altstadt. Viele Hundert Gäste haben die zehn Konzerte an zehn verschiedenen Locations genossen. Von Rockn Roll bis hin zu "Über den Wolken", alles dabei.

"Bei der Nacht der Blauen Wunder passieren Dinge, die sonst nicht funktionieren", zeigten sich Café-Gäste glücklich. Die als süffisant "Stadl-Buam" betitelte Männerrunde aus dem Gemeindegebiet Unterreit ist nicht zum ersten Mal bei der Nacht der Blauen Wunder mit dabei. "Wir genießen es sehr, weil die Mischung passt", hieß es von Gästen aus dem Wasserburger Umland und dem Stadtgebiet gleichermaßen.

Nacht der Blauen Wunder

Man könne mit einem Abendessen beginnen, dann zum nächsten Lokal samt Konzert gehen und sich vom Hauptgericht bis zur Nachspeise durchfuttern, und das bei toller Musik. "Wo gibt's so gute Unterhaltung sonst während des Essens", betonten etliche Gäste.

Die zehn Lokalitäten, die sich als Herberge für die Konzerte zur Verfügung stellten, waren gut gefüllt. Die Musikgruppen spielten 30 Minuten, bevor es eine halbstündige Pause gab. "Das ist dann für die Besucher die Möglichkeit, zur nächsten Location zu wandern oder zu fahren", erklärten die Organisatoren. Entweder zu Fuß, oder aber mit dem Bar-Bus kam man zur nächsten Konzert-Reihe.

Gäste bunt gemischt

Die Besucher verband das Einlassbändchen, das als Eintrittskarte für alle Lokal-Konzerte galt. "Uns gefällt es sehr gut hier, weil wir viele Leute treffen und auch ein großes Packerl an Musik genießen können", kam es Elli Mußner und Claudia Trautbeck über die Lippen. Sie huschten von Lokal zu Lokal und kamen ebenso wie andere Besucher, oft gar nicht zum Hinsetzen, weil die Gaststätten nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung stellen konnte. "Das macht aber nichts, denn gegessen haben wir eh schon im ersten Lokal".

Das Musikprogramm war ebenso bunt gemischt wie auch die Besucherschar. Von Teenager bis hin zu Männerrunden, die die Nacht der Blauen Wunder zum alljährlichen "modernen Stammtisch-Treffen" nutzen, von den Arbeitskolleginnen, die sich einen spaßigen Abend gönnen bis hin zu Turteltäubchen, die den Spaziergang von Lokal zu Lokal ebenso Händchenhaltend genossen wie auch die Musik, die von Rockig bis hin zu Jazz, Schlager oder Blues alles zusammenkommen ließ.

"Hier passt es menschlich und musikalisch", betonte Christine Deliano von der Wasserbuger Backstube. Sie hatte die bekannten Wasserburger Musiker von kreizundquer in ihrem Café und zeigte sich ebenso begeistert von den Musikvirtuosen aus der Region, wie auch die Gäste, die sich Kaffee und Kuchen bis spät in die Nacht schmecken ließen. "Wir finden es hier großartig, die Atmosphäre ist toll und die Gäste wirklich interessiert an der Musik in besonderer Kulisse", hieß es von den Musikern der zahlreichen Lokal-Konzerte. "Es ist eine schöne Idee, die Altstadt-Gastronomen bei der Nacht der Blauen Wunder schon zum 13. Mal zu vereinen und unsere Gäste finden die Band, die bei uns ist, genauso toll wie wir", lächelte Jürgen Häuslmann, Inhaber des Café Schranne. Es sei bei der diesjährigen Nacht der Blauen Wunder aufgefallen, dass die Besucher schon früher vorbei geschaut hätten, als in den letzten Jahren, so Häuslmann. "Und dass die Musik gut ankommt, kann man beweisen, denn hier in der Schranne wird sogar zum Rockn Roll getanzt", zeigt sich Häuslmann begeistert von der Stimmung durch die Band Brassknuckle Boogie.

Im Hotel Fletzinger sorgte Schlager für viel Laune, außerdem schwärmten die Gäste von dem leckeren Essen. Im Palmano1 hatten zahlreiche Interessierte der Salsa Gruppe Kadushi Project zu mancher Zeit keine Chance, in das Lokal zu kommen und waren wegen Überfüllung mehr oder weniger nur "Zaungast", weil die Musik so viele Fans anlockte.

In den Paulaner Stuben war das Mitsingen fast Pflicht. "Das Publikum ist wunderbar, es macht einfach Spaß, hier bei der Nacht der Blauen Wunder dabei zu sein", hieß es von den Musikern der Gruppe  "Erik & the Peacemakers".

Die Jugend zeigte sich übrigens ebenso angetan von allen Musikrichtungen, wie die Erwachsenen. "Es ist eine grandiose Mischung, und bei dem einen Lokal kann man tanzen, bei dem anderen mitsingen und bei dem nächsten ratschen und prima essen mit musikalischer Untermalung", lächelte eine Besucherin. Die Kultour-Nacht in Wasserburg kam bei Besuchern und Lokalbesitzern sowie den Musikern gleichermaßen gut an. "Fortsetzung garantiert", so die Organisatoren der Kulturagentur Sinnflut, die in die Altstadt zehn Bands in zehn Lokale gebracht hatten.

Quelle: rosenheim24.de

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