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Die neue Vorstandschaft kurz nach der Wahl
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Wasserburg - Rund 200 Mitglieder hat der Wirtschafts Förderungs Verband. Wenige waren bei der Jahreshauptversammlung anwesend. Nur 25 bestimmten über den neu zu wählenden Vorstand

Wasserburg hält keinen Winterschlaf, soviel ist sicher. Auch in der kalten Jahreszeit ist der Wirtschaftsförderungsverband mit seinen vielen Aktionen und Projekten aktiv. So wird auch dieses Jahr wieder die Weihnachtsbeleuchtung durch den Verein initiiert und ausgeführt.

Moritz Hasselt, der als zweiter Vorsitzender agiert, kümmert sich schon seit Jahren um dieses Anliegen. Mit strahlendem Erfolg, wie immer wieder zu sehen ist. Neben viel Organisationsgeschick und Kraft kostet die Weihnachtsbeleuchtung dem Verein natürlich auch eine gute Stange Geld. Doch mache man es gerne, damit Wasserburg auch in der Weihnachtszeit durch Atmosphäre punkten kann. In diesem Jahr gäbe es keine zusätzlichen Investitionen bzw. Neuanschaffungen in Sachen Beleuchtung, erklärte Hasselt in der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend. 

Zweites Projekt und immer sehr beliebt ist der Christkindlmarkt. Hier stecke man mitten in der heißen Phase, so Katja Nowotny, die sich unter anderem mit um die Organisation des Marktes kümmert. Es wurden für dieses Jahr neue Banner gefertigt, zudem müssen einige Hütten renoviert werden, hieß es. Somit erhöhe sich der Budgetbedarf wegen der nicht mehr aufschiebbaren Notwendigkeiten. Der Christkindlmarkt komme immer sehr gut an, auch heuer werden wieder alle Buden belegt sein, berichtete die Mitorganisatorin.

Nach dem Winter folgt der Rest vom Jahr

Mit dem Winter und seinen Aktionen ist es bei weitem noch nicht getan. Während der Versammlung wurde klar, wie vielseitig der Verein sich seit vielen Jahren um den Aufschwung der Stadt und seine Mitglieder kümmert.

Neben vielen Veranstaltungen und Aktionen wird auch dem Einzelhandel an sich Unterstützung zuteil. Plastiktüten des Vereins können günstig erstanden und an die Kundschaft ausgegeben werden. Einen Bedarf an Papiertüten meldete ein Mitglied an. Plastiktüten kämen für ihr Geschäft wahrlich „nicht in die Tüte“! Die Vorstandschaft versprach, sich dem Anliegen anzunehmen.

Guad Stempel verdeutlicht Qualität

Des Weiteren kam der „Guad Stempel“ zur Sprache. Hier könne eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen werden, den Wasserburger Unternehmen ein Symbol für Qualität aus oder in Wasserburg zu attestieren. Im Jahr 2007 wurde der antiquarische Stempel vom WFV gekauft und gilt deshalb für die Stadt Wasserburg als Qualitätssiegel gesichert.

Weitere Berichte bisheriger Aktionen

Thomas B. Schmeling zeigte sich erfreut über neue Mitglieder, die in den vergangenen Monaten dem Verein zugehörig wurden. Andererseits bedauerte er, dass nicht mehr aktive Mitglieder zur Jahreshauptversammlung erschienen seien. Der Informationsaustausch ging dennoch weiter.

Ohne Zweifel, Wasserburg ist eine schöne Stadt, und eine die lebendig ist und auch bleiben will. Dies zeigten die Ausführungen der einzelnen Vorstandsmitglieder und Objektbetreuer, wie auch Christine Deliano, welche die Musikalischen Samstage in Wasserburg organisiert. Man merke einen Zuspruch an besagten Tagen, so Deliano. Die Musikgruppen bedienen dabei ein breites Spektrum an musikalischem Geschmack. Von Rock bis Jazz sei alles mit dabei. Auch im kommenden Jahr solle diese Aktion mit musikalischen Samstagen weitergehen.

Einkaufen als Lebensgefühl

Wer in Wasserburg einkauft, mache dies meist aus Überzeugung. Die Atmosphäre der schönen Stadt komme den Einzelhändlern sehr zugute, sind sich viele sicher.

In Zahlen lässt sich das für die Einkaufsstadt mit Flair auch beziffern: Durch die im Jahr 2008 eingeführten Wasserburger Einkaufsgutscheine konnte Wasserburg ein Stück zusätzliche Identität schaffen. Vorsitzender Thomas Schmeling berichtete zufrieden: „Kurz gesagt, die Gutscheine verkaufen sich gut. Gerade zur Adventszeit erfreuen sie sich großer Beliebtheit“.

Im Jahr 2012 wurde ein Wert von 220.000 Euro in Form von Gutscheinen an Interessierte ausgegeben. Zu erstehen sind sie bei der Stadtsparkasse Wasserburg.

Die Zuordnung der Gutscheine und die Abwicklung zugunsten der Geschäfte verbrauche noch immer viel Zeit und Kraft. Die Projektarbeit wurde nun durch aufgedruckte Barcodes deutlich einfacher gestaltet, damit die Verwaltung unkomplizierter ans Werk gehen könne, zeigten sich die Verantwortlichen erfreut.

Die Kasse stimmt

Viele Projekte kosten viel Geld. Durch Mitgliedsbeiträge allein ist dies selbstverständlich nicht zu bestreiten. Das wohl wichtigste Event und somit eine der aufsehenerregendsten Einnahmequelle ist zweifelsohne das Frühlingsfest, das durch den WFV veranstaltet und organisiert wird. Hierfür zeigt sich der zweite Vorstand Moritz Hasselt verantwortlich. Durch die Einnahmen aus dem Frühlingsfest können zahlreiche Aktionen rund ums Jahr realisiert und finanziert werden. Die Organisation des Frühlingsfests kostet viel Kraft, wie aus den Erzählungen schnell klar wurde. Doch die Vereinskasse wird gut gefüllt, zeigten die Berichte der Kassenprüfer.

Happy End im vergangenen Jahr

Zufrieden kann der WFV in jedem Fall sein. Auch wenn das Wetter beim vergangenen Frühlingsfest sehr schlecht war und der Wind im Dezember und Januar der Weihnachtsbeleuchtung oftmals zum Feind wurde, alles in allem bleiben die Jahre, die für ein lebendiges Wasserburg gearbeitet werden, finanziell stabil.

Der Jahresüberschuss 2012 liegt bei 24.525 Euro.

Kassenprüfer Christoph Rosenzweig bat um die Entlastung der Vorstandschaft, diese wurde von allen anwesenden Mitgliedern erteilt.

Auch weiterhin aktiv

Neben den vielen Berichten über die Aktionen und Anliegen kam es schlussendlich auch zu Neuwahlen. Der bisherige 1. Vorsitzende, Thomas B. Schmeling trat ebenso wieder an wie auch der 2. Vorsitzende Moritz Hasselt. Auch Schatzmeisterin Katharina Hagl erklärte sich bereit, erneut anzutreten, gefolgt von den bestehenden Beisitzern Christine Deliano und Markus Ruepp.

Dank an die scheidenden Beisitzerinnen

Zwei Beisitzerinnen scheiden aus dem Vorstand aus: Jutta Mauritz und Katja Nowotny traten nicht mehr an. Nowotny bleibt in diesem Jahr jedoch noch im Organisationsteam des Christkindlmarktes.

Die Wahl erfolgte zügig.

Es wurden drei neue Kandidaten vorgestellt, die sich als Beisitzer in die Runde gesellen möchten. Diese sind Oliver Winter, Christian Huber und Stefan Gartner. Alle Kandidaten wurden gewählt, was keine große Überraschung darstellte. Auf die frisch ernannte Vorstandschaft warten spannende Zeiten, gilt als großes Anliegen doch das weitere Vorantreiben der Öffentlichkeitsarbeit der Einkaufsstadt Wasserburg.

Quelle: rosenheim24.de

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