Neue Leitung für Mehrgenerationenhaus

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Maria Hessdörfer (links im Bild) übernimmt ab August die Leitung des Mehrgenerationenhaus, Valentina unterstützt als Projektmitarbeiterin, Regina Semmler freut sich auf ihr erstes Kind.
  • schließen

Wasserburg - Neues Gesicht im Mehrgenerationenhaus. Die langjährige Leiterin Regina Semmler verlässt das MGH, wird selbst Mama. Ab August leitet Maria Hessdörfer die Einrichtung.

„Großen Spaß hat die Aufgabe im Mehrgenerationenhaus gemacht“ betont Regina Semmler. Sieben Jahre lang war die gelernte Sozialpädagogin die Seele des Mehrgenerationenhauses.

Mit ihr kamen Programmpunkte und Aktionen in den Terminkalender, beispielsweise der Wasserburger Lauf. „Es hat mir großen Spaß gemacht, hier aktiv zu sein und so viele nette Menschen kennen zu lernen“ zeigt sich Semmler nach wie vor äußerst begeistert. Es sei toll gewesen, auch so viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Von Kleinkind bis Senior, von fremder Kultur bis einheimischer Kultur. Der Einblick in die vielen Lebensbereiche der Familien und die Nähe zu den Menschen habe sie persönlich sehr geprägt.

Das Mehrgenerationenhaus in der Burgau hat keine Zugangsbarrieren, hier ist jeder gern gesehen – genau das spürt man auch. Besonders schön: Ehrenamtliche haben sich immer gut in die Gemeinschaft eingebracht und den Alltag im Mehrgenerationenhaus bereichert. Diese abwechslungsreiche Arbeit hat die Leiterin des Hauses sehr geschätzt, und gibt den Schlüssel nun also an ihre Nachfolgerin ab.

Freier Gestaltungsspielraum

Zwar gibt es einen Leitfaden für Mehrgenerationenhäuser, doch die Ausgestaltung darf sich auf den Bedarf der Beteiligten einrichten. Vor Ort ist es erlaubt, bedarfsorientiert zu arbeiten, das Programm richtet sich auf Ideen und Vorschläge der Gruppe selbst aus. „Genau das ist eine sehr stimmige Sache“ findet Regina Semmler. Ihr hat es gefallen, dass sie hinhören durfte, was die Bürger möchten und sie einbinden konnte in das Angebot.

Große Gönnerschaft

Von Anfang an hat das Mehrgenerationenhaus viel Akzeptanz und Unterstützung erfahren. Sowohl von der Stadt Wasserburg als auch der freien Wirtschaft kam viel Kooperationsstärke und Hilfe. Ebenso sind die Menschen aus Wasserburg froh über die Anlaufstelle, die so unkompliziert funktioniert. Über Zufinanzierung und Spenden kann die vielfältige Arbeit gewährleistet werden. Die 32-Jährige Semmler dankt den vielen Menschen, die dem Mehrgenerationenhaus so wohl gesonnen sind.

Auch für ihre Nachfolgerin Maria Hessdörfer wird es eine spannende Zeit. Die Rosenheimerin ist Mutter von zwei Kindern und übernimmt ab 1. August offiziell die fachliche Leitung des MGH’s in Wasserburg. Zur Unterstützung wird die langjährige Ehrenamtliche Valentina als Projektmitarbeiterin tätig werden.

Valentina wird verstärkt Projekte und Aktionen betreuen, während Maria alle anderen, bürokratischen, fachlichen und programmlichen Punkte leitet. Auch in der Steuerungsgruppe für das Sozialbürgerhaus ist Hessdörfer bereits mit von der Partie.

Die 33-jährige Pädagogin war vor ihrer Elternzeit bei der Familienhilfe der Caritas tätig, freut sich nun über die Arbeit beim Kinderschutzbund und somit dem Mehrgenerationenhaus Wasserburg. Sie freue sich auf viele Ideen und den Fortbestand des Programms, das während der letzten Jahre so gut angenommen wurde. „Ich werde offen auf alle und jeden zugehen und bin glücklich, dass ich schon jetzt so nett empfangen werde“, freut sich die zukünftige Leiterin.

Nach der Kennenlernphase werde sie nicht alles umkrempeln, sondern ihr ganzes Engagement in den Alltag des Mehrgenerationenhauses stecken, Ideen verwirklichen und das Beständige weiter voranbringen.

Bereits im Juli haben sich Regina und Maria gemeinsam in den MGH-Alltag gestürzt. Maria hat ihre Vorgängerin begleitet und vieles kennenlernen dürfen.

Die nächsten Monate im MGH

Am Sommerferienprogramm beteiligt sich das MGH schon seit langen Jahren, anschließend ist es für drei Wochen geschlossen – in den letzten beiden Sommerferienwochen und der ersten Schulwoche bleibt es zu. Danach beginnt eine recht lebhafte Jahreszeit.

Das Projekt mit Schülern aus Altenhohenau unter dem Motto „Alt und Jung gemeinsam aktiv“ startet in ein neues Jahr, außerdem der Christkindlmarkt. In den Weihnachtsferien ist das MGH geschlossen, danach geht es ziemlich flott in die erste Jahreshälfte. Vorbereitungen für den Wasserburger Lauf und natürlich das reguläre Programm, das während des ganzen Jahres recht vielseitig ist.

Das Schöne an der Arbeit im Mehrgenerationenhaus, erklärt Sozialpädagogin Regina Semmler abschließend, sei auch das Bündeln der Ressourcen. „Wir konnten uns prima mit weiteren Institutionen austauschen und uns so immer weiterentwickeln“. Zufrieden sei sie, dass mit Maria Hessdörfer eine so kompetente und nette Leiterin auf ihren Platz folge, heißt es von Semmler noch. So falle der Abschied gleich etwas leichter.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Wasserburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser