Stadt wählte aus drei Bewerbern

Es geht weiter für Wasserburger "Café Schranne": Neue Pächterin gefunden

Das "Café Schranne" am Marienplatz hat einen neuen Pächter. 
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Das "Café Schranne" am Marienplatz hat eine neue Pächterin. 

Wasserburg - Nach dem Aus des Cafés "Die Schranne" steht nun ein neuer Pächter für die Räumlichkeiten im Rathaus fest: Die junge Wirtin und Konditormeisterin Barbara Hinterberger aus Soyen übernimmt die Federführung der Gastronomie am Marienplatz. 

Die bisherige Inhaberin Monika Häuslmann war durch gesamtwirtschaftliche Umstände gezwungen, das Café "Die Schranne" nach Ostern diesen Jahres aufzugeben. Seitdem brodelte die Gerüchteküche in der Altstadt, ob es sich beim neuen Pächter um einen hiesigen oder doch eher einen auswärtigenhandeln könnte. Jetzt steht fest: Es wird eine Soyenerin


Augenmerk auf eigene Produkte

In einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses Wasserburg stellten sich am Dienstag, 16. Juni, insgesamt drei Bewerber als Nachfolger vor. Den Zuschlag erhielt am Ende Barbara Hinterberger aus Soyen im Wasserburger Altlandkreis. Die Wirtin und Konditormeisterin betreibt das Café Altensee in Soyen, besitzt Gastronomieerfahrung. 

Der Fokus bei der Auswahl habe sich auf handwerkliche Produktion gerichtet, wie die Stadtverwaltung gegenüber wasserburg24.de verlauten lässt. Wie die Schranne auch eines war soll wieder ein Tagescafé mit hochwertigen und selbst hergestellten Produkten entstehen. Für die Stadt war es sehr wichtig, einen qualifizierten Nachfolger zu finden, der das Augenmerk auf eigene Produkte setzt. Zudem war es ein Anliegen den Platz in bester Lage mitten im Herzen der Altstadt so schnell wie möglich wieder zu beleben. 


Genauer Zeitpunkt der Wiedereröffnung noch ungewiss

Es folgt nun die Vertragsgestaltung und der Abschluss des Pachtvertrags zwischen der Stadt und der neuen Pächterin, wie das Rathaus gegenüber wasserburg24.de bestätigt. Im Anschluss daran sind Renovierungsarbeiten in den Räumlichkeiten der Gastronomie die nächsten Schritte. Das Café bietet im Inneren 90 Sitzplätze auf rund 300 Quadratmetern. Draußen können bis zu 60 Gäste Platz nehmen. 2000 Euro pro Monat beträgt die Nettokaltmiete der Stadt, zuzüglich rund 2000 Euro monatliche Stromkosten. 

Ob eine Wiedereröffnung des bisher sowohl bei Einheimischen als auch auswärtigen Ausflüglern beliebten Cafés am Marienplatz bereits im August oder erst gen Herbst ansteht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, da man auch noch nicht wisse, wie sich die Situation mit Corona in den kommenden Wochen und Monaten verhält. 

mb

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