Neue Ausstattung für Modellbauer und Mechatroniker

Faszination "moderne Berufsschule" Wasserburg

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Modernste Technik sorgt dafür, dass die Auszubildenden zukunftsfähig bleiben im späteren Job.
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Wasserburg - Modernste Ausstattung, viele Investitionen und ein funktioneller Lerninhalt, gebündelt in Räumlichkeiten der Berufsschule Wasserburg, die nun für alle angehenden Modellbauer und Mechatroniker beste Voraussetzungen bieten, fortschrittlich ihren Beruf zu lernen.

Dort, wo einst Hobelbänke standen und angehende Schreiner sich handwerklich betätigten, fährt nun eine hochmoderne Hebebühne ein Fahrzeug empor. Nachdem die Schreinerwerkstatt von Wasserburg nach Rosenheim umgezogen war, kam es zu Umbaumaßnahmen an der Berufsschule Wasserburg.

Der Wunsch nach modernster Ausstattung, nach besonderen Investitionen durch den Landkreis Rosenheim mit Fördergeldern des Freistaat Bayern - wurde lauter. Landrat Wolfgang Berthaler hatte mal wieder ein Ohr für die erforderlichen Sehnsüchte der Schulleitung der Wasserburger Berufsschule. Das Berufsschulzentrum in der Innstadt ist bekannt für seinen modernen Unterricht und die besonders anspruchsvollen Materialien und Technik.

Der Grund der Maßnahmen

Gut 2,3 Millionen Euro hat der Landkreis Rosenheim in die neuen Fachräume des Modellbau und Kraftfahrzeugtechnik investiert. 910.000 Euro förderte der Freistaat hinzu.

Zahlreiche Ehrengäste kamen am Donnerstagnachmittag zur feierlichen Einweihung der modernen Fachräume mit ordentlicher Ausstattung. Weil der Ausbildungsberuf "Technischer Modellbauer und Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik" neu geordnet wurde, waren verschiedene Umbauarbeiten notwendig geworden.

Die Räumlichkeiten in Wasserburg wurden um hochmodernen Koordinaten-Messgeräten, einem 3D-Scansystem und einem 3D-Drucker, Kunststoff-Laser-Sinter-System und einer Vakuumrühr- und Gießanlage ergänzt.  

Viel Applaus für Zukunfts-Ausstattung

Schulleiter der umliegenden Schulen aus Wasserburg und Eiselfing kamen gerne zu Schulleiterkollege Gerhard Heindl, um die neu ausgestatteten Räumlichkeiten zu besichtigen, die nach monatelanger Planung und Umbauphase nun eingeweiht wurde. Heindl trat ebenso wie seine Stellvertreterin Claudia Romer und Josef Voglsinger ans Rednerpult, und dankte den Verantwortlichen für die zügige Realisierung der frisch ausgestatteten Räume und Werkstätten.

Viele Ehrengäste für Einweihung wichtiger Berufsschulräume

Auch für den zweiten Bürgermeister Werner Gartner ist die Berufsschule Wasserburg ein toller Beweis für den sicheren Schulstandort Wasserburg. "Die vielen Schüler hier sind junge Farbtupfer in der Stadt und wir sind froh darüber, dass wir in Wasserburg quasi alle Schularten haben", so Gartner. Insgesamt rund 2100 Berufsschüler nutzen in Blockunterrichtszeiten die verschiedenen Räumlichkeiten am Berufsschulzentrum Wasserburg. Mit Musik durch eine Abstellung der Stadtkapelle und die zahlreichen Festreden wurde die Einweihung eine besonders feierliche Veranstaltung. Landrat Wolfgang Berthaler betonte die Wichtigkeit der großen Investition wegen vieler Aufgaben und Herausforderungen in Bezug auf die Ausbildung von jungen Menschen.

Der Mitorganisator der Schulleitung, Josef Voglsinger sorgte für besonders authentische Worte: In ehrlichem Bayerisch sprach er ins Mikrophon die höchste Form des bayrischen Lobs: "Ned schlecht gwordn"! 

Gerhard Heindl stellte fest, dass die jungen Menschen an der Berufsschule Wasserburg eine besonders zukunftsfähige Ausbildung erfahren, die sie für den späteren Berufsalltag gut gerüstet machen würde.

Die evangelische Pfarrerin Zellfelder sowie Sr. Christophera haben in besonders passenden Worten ausgedrückt, dass eine Schule vor allem von den Menschen, die darin lehren und lernen, lebe. Als Begleiter für die Auszubildenden stünden die Lehrer.

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