Petition wird vom Innenausschuss behandelt

Eingabe zugelassen: Änderung der Kampfhundeverordnung möglich?

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Wasserburg - Die Eingabe wurde zugelassen, nun warten Besitzer von sogenannten "Kampfhunden" darauf, dass über die Petition beraten wird.  

Kampfhund, Rasseliste und die unterschiedlichen Charaktereigenschaften, die für manche Hunderassen bei der Hundesteuer der Kommunen auch einen finanziellen Unterschied bedeuten.

Viele unterschiedliche Meinungen gibt es dazu. Manch Hundefreund sieht in der Bezeichnung "Kampfhund" eine Diskriminierung.Dennoch bleiben Meldungen aktueller denn je, in denen darüber berichtet wird, dass Hunde Personen angreifen und verletzen.

Auf Nachfrage von wasserburg24.de erklärt der Pressesprecher des bayrischen Landtags, Dr, Anton Preis, "Eine Eingabe im bayrischen Landtag unter dem Titel „Änderung der Kampfhundeverordnung“ liegt dem Innenausschuss seit 27. Oktober 2015 vor. Sie soll nach Informationen aus München im Innenausschuss behandelt werden.

"Es wurde eine Stellungnahme des Innenministeriums dazu angefordert, die jedoch noch nicht vorliegt. Erst wenn das vorliegt, ist eine Terminierung auf der Tagesordnung absehbar", so Dr. Preis weiter.

Zahlreiche Unterstützer der Eingabe fordern eine Änderung in der Kampfhundeverordnung. Es wird in vielen Gemeinden für Rassehunde der Kategorie 2 höhere Steuer anberaumt.

Was bedeutet Kategorie 2?

Folgende Hunderassen werden in Kategorie 2 aufgelistet: Alana, American Bulldog, Bullmastiff, Bullterrier, Cane Corso, Dogo Argentiono, Bordeauxdogge, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastino Espaniol, Mastino Neapolitano, Dogo Canario, Perro de Presa Mallorquin und Rottweiler.

Hunde der Kategorie 1 werden gar nicht gern gesehen.

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