Geradelt für die Umwelt im Energiedialog 2050

Teilnehmer strampelten zweieinhalb Mal um die Erde

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Der Aufruf, viele Fahrradkilometer zu sammeln, kam an. Insgesamt 101.000 Kilometer wurden abgestrampelt.
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Wasserburg – Das lief richtig gut! Die Aktion „Radler willkommen“, die Klimamanager Christian Klimmer im Mai 2015 vorstellte, wurde erfolgreich abgeschlossen.Vor allem während der Sommermonate kamen viele Fahrradkilometer zusammen.

Mitgemacht haben insgesamt 194 Personen, die Einblick in ihre geradelten Kilometer gaben. „Es sind 109 Karten abgegeben worden“, erklärte Klimmer im Gespräch mit wasserburg24.de. Bei einigen Karten seien kombinierte Kilometer mehrerer Personen eingereicht worden, diese Möglichkeit hätte bestanden, so der Klimamanager der Stadt Wasserburg weiter. Insgesamt kamen 101.000 Kilometer zusammen, die auf dem Drahtesel abgestrampelt wurden. 

Energiedialog heißt Radler willkommen

Auf Nachfrage von wasserburg24.de betonte Klimmer, dass sowohl Berufsradler, aber auch besonders viele Touristen bei der Aktion zum Energiedialog 2050 der Stadt Wasserburg mitgemacht haben.

„Von den 194 Personen, die sich daran beteiligt haben waren 72 Prozent Touristen, 28 Prozent Berufsradler“, so Christian Klimmer. Man sei mit dem Verlauf sehr zufrieden und bereite nun die Urkunden für die Teilnehmer vor, heißt es vom Klimamanager weiter.

Besonders begeistert scheinen viele, die mitgemacht haben, von den ansprechenden Plakaten zur Aktion gewesen zu sein. „Von der Touristinfo hieß es, viele hätten nachgefragt, ob sie ein Plakat erhalten können“, zeigt sich Klimmer glücklich.

Von Mai bis Oktober

Die gesamte Aktion lief zwischen Mai und Oktober 2015 und könne als absolut erfolgreich verbucht werden. Es sei mehr Bewusstsein vorhanden, wieviele Kilometer mit dem Fahrrad möglich seien und wie leicht dadurch auch der Energiedialog angekurbelt werden könne. „101.000 Kilometer ist eine stolze Zahl, das sind zweieinhalb mal um die Erde“, lächelt der Klimamanager der Stadt Wasserburg.

Einige Touristen, die sich auf den Teilnehmerkarten verewigt hätten, machten Zwischenstopp in Wasserburg und hatten eine erstaunliche Route hinter – aber auch noch vor sich.

„Zum Beispiel kam ein Teilnehmer von Venedig und war auf der Durchreise, andere kamen aus Kufstein und wollten über Wasserburg weiter nach Passau“, erklärt Klimmer gegenüber wasserburg24.de.

Viele Einheimische fahren mit den Fahrrädern, doch auch Gäste aus der Schweiz, aus Österreich oder dem Norden Deutschlands hätten beim Zwischenstopp in Wasserburg die Fahrradkilometer-Aktion unterstützt. „Vor allem während der Sommermonate kamen viele Karten zu uns mit den darauf notierten Kilometern, aber auch noch im Herbst, bis zum Ende der Aktion im Oktober wurde noch fleißig geradelt und Feedback über die Strecken gegeben“, so Klimmer abschließend. Nun werden noch drei Preise unter den Teilnehmern vergeben. „Die Stadt beteiligt sich mit jeweils 50 Euro an einer Fahrrad-Wartung für die drei ausgelosten Gewinner“, heißt es aus dem Rathaus. Ob die Aktion im nächsten Jahr fortgesetzt werde, stehe noch nicht fest. „Das ist noch nicht entschieden“, so der Klimamanager.

Quelle: rosenheim24.de

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