Vorfall im Wasserburger Krankenhaus

Nach Brandalarm: Chirurgische Notaufnahme bleibt weiter geschlossen

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Wasserburg - Aufregung am Freitagmorgen im Wasserburger Krankenhaus: Es gab eine Rauchentwicklung. Die Polizei gibt jedoch Entwarnung:

Update, Sonntag 15.30 Uhr:

Nach dem Brand in der Chirurgischen Notaufnahme des RoMed-Klinikums Wasserburg, bleibt diese auch weiterhin geschlossen. Bis auf weiteres bittet das Krankenhaus, im Notfall die Rettungsleitstelle unter 112 zu verständigen oder auf die umliegenden Krankenhäuser auszuweichen. Geschlossen jedoch nur die Chirurgische Notaufnahme, sowohl die Internistische als auch die Gynäkologische Notaufnahme des Krankenhauses stünden für Notfälle zur Verfügung.

Update, 11.15 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Freitag, gegen 06.45 Uhr teilte der Hausmeister des Krankenhauses in Wasserburg der Rettungsleistelle in Rosenheim mit, dass es zu einem Brand in der Chirurgischen Notaufnahme gekommen ist. Die Rettungsleistelle löste daraufhin Großalarm aus und alarmierte die Feuerwehren aus Wasserburg, Attel, Bachmehring, Penzing, Edling und Haag. Zeitgleich wurden zahlreiche Rettungsdienstfahrzeuge zu dem Brand geschickt.

Hausmeister verhinderte Schlimmeres

Auf der Chirurgischen Notaufnahme des Krankenhauses entdeckte die Putzfrau eine unklare Rauchentwicklung im Bereich eines Aufnahmezimmers. Der ebenfalls vor Ort befindliche Hausmeister des Krankenhauses, führte erste Löscharbeiten durch, welche durch die Feuerwehr fortgeführt wurden. Auf Grund des schnellen Handelns des Hausmeisters konnte das Feuer durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.

Es stellte sich heraus, dass es zu einem Brand in einem Wärmeschrank für Infusionen und Decken gekommen ist. Die Ursache für den Brand dürfte wohl in einem technischen Defekt liegen. Eine Gefahr für die Patienten des Krankenhauses bestand zu keinem Zeitpunkt. Das Personal auf der Aufnahmestation wurde vorrübergehend sicherheitshalber evakuiert.

Mitarbeiter erlitten Rauchgasvergiftung

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in bislang unbekannter Höhe, außerdem erlitten zwei Mitarbeiter des Krankenhauses beim Löschversuch leichte Rauchgasvergiftungen, welche ambulant versorgt werden konnten.

Insgesamt waren etwa 100 Feuerwehrleute und 50 Mitarbeiter des Rettungsdiensts im Einsatz. Ein Großteil der alarmierten Einsatzkräfte konnte bereits während der Anfahrt wieder abbestellt werden.

Chirurgische Notaufnahme bleibt geschlossen

Die Chirurgische Notaufnahme des Krankenhauses in Wasserburg bleibt bis auf weiteres geschlossen. Es wird gebeten im Notfall die Rettungsleitstelle unter 112 zu verständigen oder auf die umliegenden Krankenhäuser auszuweichen.

Die Internistische und Gynäkologische Notaufnahme des Krankenhauses stehen aber weiterhin Jedermann zu Verfügung.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn

Erstmeldung, 8.40 Uhr:

Am Freitagmorgen gab es im Wasserburger Krankenhaus eine Rauchentwicklung. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei gegenüber wasserburg24.de. Feuerwehr und Polizei seien alarmiert worden.

"Es war nichts dramatisches. Patienten waren nicht in Gefahr", so der Polizeisprecher.

Zu den genauen Vorkommnissen hat die Polizei eine Pressemitteilung angekündigt.

anh

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Rubriklistenbild: © dpa

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