Stadtrat beriet über Anträge

Nein zu Reitmehring-Referent

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Die erste Sitzung der neuen Legislaturperiode hatte Verteilungsaufgaben für Referate auf der Tagesordnung
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Wasserburg – Bei der Stadtratssitzung wurden die Referate und Ausschüsse personell bestückt. Hierzu gab es im Vorfeld Änderungsanträge, auch ein Reitmehring-Referent wurde gefordert. 

Die erste Sitzung des neuen Stadtrats für Wasserburg, der bis ins Jahr 2020 gemeinsam aktiv sein wird, holpert sich in die einzelnen Aufteilungen der Referate und Ausschüsse.

Schon zu Beginn wurde über die Geschäftsordnung abgestimmt, die den Stadträten Hilfestellung geben soll und ein gemeinsames Arbeiten zugunsten der Stadt und den Bürgern ermöglichen wird. Darauffolgend wurden die Ausschüsse beschlossen.

Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte vorgeschlagen, einzelne Ausschüsse zusammen zu legen und auch die Referenten zu reduzieren. Diese Anträge wurden von der Stadtratsrunde nicht unterstützt. Es bleibt bei eigenständigen Referenten für Sport sowie Kultur, die nach Ansicht der Grünen durchaus ein gemeinsames Referat hätten bilden können.

Die Erfahrung hätte gezeigt, dass Sportliche und Kulturelle Ereignisse oftmals terminlich parallel gehalten werden, und in Wasserburg sehr viele verschiedene Veranstaltungen zu den beiden Referaten angesetzt seien. Es sei erforderlich, dies mit eigenständigen Referenten zu benennen, waren sich viele der Stadträte in der Diskussion zu diesem Thema einig. Auch der Wirtschaftsreferent wird nach Abstimmung nicht abgeschafft.

Die 9 Referate werden wie folgt in der aktuellen Legislaturperiode bis 2020 besetzt:

  • Referent für Feuerwehr und Liegenschaften: Markus Pöhmerer
  • Referentin für Jugend und Familie: Irene Langer
  • Referentin für Kultur: Edith Stürmlinger 
  • Referentin für Schulen und Kindergärten: Elisabeth Fischer 
  • Referentin für Senioren: Friederike Kayser-Büker 
  • Referent für Sport: Markus Bauer 
  • Referentin für die Stadtwerke: Dr. Christine Mayerhofer 
  • Referent für Umwelt, Naturschutz und Kläranlage: Lorenz Huber
  • Referent für Wirtschaft: Oliver Winter 

Braucht es auch einen Reitmehring-Referent?

Es blieb interessant, denn von den Reitmehringer Stadträten wurde eine andere Idee der Runde vorgestellt.

Soll es in der kommenden Legislaturperiode einen Reitmehring-Referenten geben? Auch diesem Vorschlag widmeten sich die Stadträte. Dr. Hermann Budenhofer erklärte in der Diskussion, dass Reitmehring vor einigen Jahrzehnten (36 Jahren um genau zu sein) ja sogar eigenständige Gemeinde gewesen sei.

Die örtliche Entfernung zum eigentlichen Wasserburger Stadtgebiet mache es erforderlich, dass ein Reitmehring-Referent die Arbeit der Stadträte aus Reitmehring besser koordiniere und sich für die Belange des Stadtteils Reitmehring einsetze.

Man möchte doch nur einen Referenten, keinen Stadtteilbürgermeister, floss von Budenhofer ein.

Die Abstimmung brachte dann Ernüchterung: Lediglich 6 Stadträte stimmten dafür, 18 dagegen. Es wird also auch aktuell keinen Reitmehring-Referenten geben.

Die Ausschüsse haben Gestalt angenommen, nun gilt es, sich in die einzelnen Gebiete einzuarbeiten.

Quelle: rosenheim24.de

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