WFV-Jahreshauptversammlung mit Rückblicken

Wettergott versemmelte Frühlingsfesterfolge

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Bürgermeister Michael Kölbl gratuliert Thomas Schmeling zur Entwicklung des mittlerweile seit 30 Jahren bestehenden WFV
  • schließen

Wasserburg - Bei der Jahreshauptversammlung des WFV ging es um Jahresvergleiche, um schlecht und noch ein wenig schlechter und um ein großes Fazit: Wasserburg fühlt sich gestärkt. Was steckt dahinter?

Der Wirtschafts-Förderungs-Verband Wasserburg ist aktiv. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt wird durch den WFV finanziell gestemmt, auch viele Aktionen rund ums Jahr fallen in die Verantwortlichkeit des seit 1984 bestehenden Vereins. Der Zusammenschluss von Geschäftstreibenden aus Wasserburg hat ein werkelndes Vorstandsteam.

Dieses organisiert und betreut - eingeteilt in unterschiedliche Ausschüsse - das Frühlingsfest, den Christkindlmarkt und hat den Musikalischen Samstag ins Leben gerufen.

Vor einigen Dutzend Mitgliedern, die zur Jahreshauptversammlung am Montagabend gekommen waren, erklärte Christine Deliano, dass es 30 Samstage zu tollen musikalischen Samstagen gekommen sei und diese hervorragend angenommen werden. „Wir merken tatsächlich, dass Menschen speziell wegen dieser Events an bestimmten Samstagen zu uns in die Stadt kommen“, zeigte sich Deliano glücklich.

Rückblick auf Kraftakte

Moritz Hasselt berichtete über die Weihnachtsbeleuchtung, die vor einigen Jahren im Zuge des Austausches in LED-Lämpchen viel Geld gekostet habe. „Wasserburg war eine der ersten Städte, die LED eingesetzt hat, mittlerweile gibt es viele Nachahmer, doch dieser Austausch der Leuchtmittel war sehr kostspielig“, berichtet Hasselt.

Der 2. Vorsitzende erklärte, dass aktuell keine neuen Straßenabschnitte hinzukommen würden, weil der Aufwand zu groß sei. „Die Beleuchtung während der Advents- und Weihnachtszeit ist sehr weiträumig, darum wirkt sie auch ohne zusätzliche Erweiterung wirklich toll“, heißt es von Hasselt auf Nachfrage.

Perfektes Frühlingsfest-Wetter fehlte

Das Frühlingsfest ist die Veranstaltung des WFV, die das meiste Geld einbringen soll, um für weitere Jahresaktionen wie Christkindlmarkt und Weihnachtsbeleuchtung, finanziell etwas in der Kasse zu haben. Auch hier zeigt sich Moritz Hasselt als einer der Hauptorganisatoren.

Die ernüchternde Aussage bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend: „Beim Frühlingsfest 2013 hatten wir leider nicht so gute Ergebnisse gehabt wie in den Jahren zuvor“ gesteht Hasselt vor den Mitgliedern. Der Grund sei das wirklich äußerst kalte Pfingstwetter 2013 gewesen, Kälte, Regen und teils sogar Schnee machten es den Besuchern schwer, sich pudelwohl zu fühlen, sind sich die Verantwortlichen einig. Heuer allerdings sei genau das Gegenteil der Fall gewesen. „Das Wetter während dem Frühlingsfest 2014 war zu heiß, das hat dem Publikum ebenfalls nicht zugesagt, wir hatten ein noch schlechteres Jahr als 2013“, zog Hasselt Bilanz.

Beim Feuerwerk dieses Jahr musste sogar kurzfristig in Bezug auf den angedachten Standort für das Abfeuern der Feuerwerkskörper reagiert werden, weil Waldbrandgefahr herrschte, erzählt der 2. Vorsitzende.

Mit einem großen Versprechen beschloss Moritz Hasselt seine Ausführungen: „Wir werden immer versuchen, alles noch weiter zu optimieren und unsere Aktionen und Veranstaltungen, auch das Frühlingsfest, stetig zu verbessern“. Lobesworte kamen von Thomas Schmeling, der seit Jahren als 1. Vorsitzender beim WFV fungiert. Schmeling betonte, mit welch enormem Einsatz Moritz Hasselt die Anliegen des Frühlingsfests und die der Weihnachtsbeleuchtung im Griff habe. „Ich danke Dir recht herzlich für diesen unermüdlichen Kraftakt und dein Engagement für den WFV“, zeigte sich Schmeling angetan von seinem Vorstandskollegen.

Dass der WFV seine Hausaufgaben gut und äußerst präzise macht, wurde auch in den Kassenberichten deutlich. Schatzmeisterin Katharina Hagl zeigte detailliert auf, wie sich die einzelnen Positionen der Ein- und Ausgaben darstellen und schloss mit einem positiven Fazit. „Der Geldwert durch die Wasserburger Gutscheine ist eine sehr gewachsene Summe.

Die Beliebtheit der Wasserburger Einkaufsgutscheine ist ungebrochen, nimmt Jahr für Jahr zu und das Schöne daran, der Umsatz bleibt in der Geschäftswelt der Stadt Wasserburg verankert“, so Hagl.

Zwar sei der Verwaltungsaufwand enorm, doch die Wasserburger Gutscheine würden die Kunden auf äußerst sympathische Art und Weise an Wasserburg binden. Dies sei der Aufwand wert, so die Schatzmeisterin. Mit dieser Meinung war Katharina Hagl nicht allein, verbreitet zeigten sich die anwesenden Mitglieder positiv gestimmt. „Die Gutscheine dienen uns Geschäftsleuten als hervorragende Kundenbindung und Kundenservice zugleich“, hieß es von einer Geschäftsfrau aus der Altstadt. Zudem seien die Kunden angetan davon, weil der Gutschein in so vielen unterschiedlichen Geschäften unkompliziert eingesetzt werden könne.

Die Jahreshauptversammlung am Montagabend in der Wasserburger Backstube zeigte insbesondere die Erkenntnisse des Jahres 2013 auf.

Doch auch eine Neuerung der nahen Zukunft wurde vorgestellt. Stolz präsentierten die Verantwortlichen den Steinkrug, der beim WFV und auch an den Hütten des Wasserburger Christkindlmarktes für je 8 Euro erstanden werden kann. „Das aufgedruckte Motiv stammt von Willy Reichert und zeigt ein verschneites Wasserburg“ erklärt Thomas Schmeling sichtlich stolz. Auch einen weiteren Vorteil pries er an: Der 0,25er-Krug ist spülmaschinenfest und könnte als Geschenkidee für Wasserburger von Wasserburger sein. Für’s Foto hat der 1. Vorsitzende gleich mit dem Stadtoberhaupt Michael Kölbl angestoßen.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Wasserburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser