Für iPads zum Videotelefonieren

ROBAV spendet 6.500 Euro an die Stiftung Attl

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Bereits zum Attler Herbstfest im vergangenen Jahr spendete die ROBAV eine größere Summe. Damals wurden vor allem der Freizeitbereich sowie die Handicap-Sportler in der Stiftung Attl unterstützt. Von links: Franz Hartl (Vorstand Siftung Attl), Marc und Anneke Werzinger mit Oliver Zindler (ROBAV), Jonas Glonnegger (Vorstand Stiftung Attl)

Wasserburg - 6.500 Euro hat die Gesellschaft für betriebliche Altersvorsorge und Verwalter der Rosenheimer Unterstützungskasse (kurz: ROBAV) der Stiftung Attl gespendet.

Die Meldung im Wortlaut:


Davon schafft die Einrichtung für Menschen mit Behinderung zehn dringend benötigte Tablet-PCs an, mit denen die Bewohner ab sofort mit ihren Eltern und Angehörigen kommunizieren können. 

Bereits seit mehreren Wochen gilt in der Stiftung Attl, wie auch in anderen Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, ein striktes Besuchsverbot. Davon sind die dort lebenden Menschen mit Assistenzbedarf besonders schwer betroffen. Nicht wenige fahren normalerweise regelmäßig nachhause und verbringen dann ein Wochenende bei ihren Eltern. Doch das ist im Augenblick nicht möglich. Treffen mit den Verwandten können schon seit Mitte März nicht mehr stattfinden. 


iPads helfen durch die Zeit des Besuchsverbots

Gerade in der Zeit der sozialen Isolation greifen im Augenblick deshalb viele auf Möglichkeiten zurück, die das Internet bietet: Mittels Video-Chat-Programmen halten sie mit ihren Angehörigen Kontakt. Doch das ist für Menschen mit Assistenzbedarf nicht immer ohne weiteres möglich. Häufig mangelt es am passenden Gerät. Zwar sind in der Stiftung Attl bereits einige iPads, auf denen auch spezielle Apps für Menschen mit Behinderung laufen, im Bereich der Förderstätte sowie des Förderzentrums vorhanden. Diese Geräte decken aber für die mehr als 450 Bewohner bei weitem nicht den aktuell sehr hohen Bedarf ab. 

„Uns war es sehr wichtig, die betreuten Menschen in der Stiftung Attl möglichst schnell zu unterstützen“, meint Marc Werzinger, Mitbegründer und Vertreter der ROBAV. „Wir möchten die augenblickliche Lage vor allem für unsere Mitmenschen mit Assistenzbedarf erträglicher machen.“ „Gerade im Bereich der Kommunikation sind die Geräte für unsere Bewohner von nachhaltigem Wert“, freut sich auch Stiftungsvorstand Jonas Glonnegger. „Denn auch nach der Corona-Krise können die Tablets hervorragend im Bereich der Unterstützen Kommunikation weiter eingesetzt werden – zum Training und zum Videochatten.“

Pressemeldung Stiftung Attl

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