Erste Erkenntnisse nach Umbau

B304/St 2092: Gefahrenstelle weg?

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Hat der Umbau im Jahr 2013 etwas gebracht, wurden seitdem weniger Unfälle im Gefahrenbereich zur Anschlußstelle B304 registriert?
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Wasserburg - Hat sich der Umbau an dem einstigen Unfallschwerpunkt im Bereich der Anschlußstelle zur B 304 im Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2092 gelohnt? Wir haben bei der Polizei nachgefragt.

Seit 1971 wurden stetig Bemühungen unternommen, den durch zahlreiche Unfälle zum Gefahrenschwerpunkt gewordenen Kreuzungsbereich nahe der Äußeren Lohe und Wasserburg zu entschärfen. Die Entschleunigung wurde mit hohen Erwartungen Ende 2013 offiziell für den Verkehr freigegeben. Doch was brachte dieser hohe Aufwand, der in einem Hauruck-Verfahren im Jahr 2013 zum Politikum wurde und seit nunmehr eineinhalb Jahren die Verkehrsführung leitet? Laut Polizeiaussage habe sich der Umbau bewährt. „Wir haben nicht mehr so schwere Unfälle, wie vor dem Umbau“, heißt es von der Polizei aus Wasserburg. Früher seien sehr schwere Unfälle mit einbiegenden Fahrzeugen passiert, diese Gefahr sei durch die veränderte Verkehrsführung nicht mehr vorhanden, so der zuständige Beamte. Insbesondere die Einbiegespur in die B304 hinein habe den besonderen Gefahrenpunkt aufgelöst.

Bürger bemängeln dennoch

Fakten der Neugestaltung:

Die Bauzeit von gerade mal fünf Monaten wurde  im Jahr 2013 korrekt eingehalten.

Mehr als 4.000 m³ Erdreich wurden ausgebaut.

Eine Gesamtfläche von 4.700 m² Straße wurde asphaltiert.

Das große Ziel war die Reduzierung der schweren Unfälle

Viele Autofahrer sind nicht glücklich mit der geänderten Situation, andere finden die Neugestaltung der Verkehrsführung positiv. „Wenn Sie in Penzing rechts von der B304 abfahren, gibt es eine Stopp-Stelle zu beachten“, erläutert ein Polizeibeamter auf Nachfrage. „Bevor man dann in die Staatsstraße 2092 einfährt, gibt es ein Stopp zu beachten, da gab es anfänglich von den Autofahrern den Hinweis, man sehe so schlecht in den Straßenbereich hinein“, heißt es aus der Polizeiinspektion Wasserburg.

Gemeinsam habe man sich mit dem Straßenbauamt an der Stelle getroffen und die Lage kontrolliert. „Wenn man bis zur Haltelinie fährt und wirklich stehenbleibt, hat man in beide Richtungen freie Sicht“ berichtet ein Polizeibeamter im Gespräch mit wasserburg24.de. Die Behörden seien letztendlich zu dem Schluß gekommen, dass keine nochmalige Änderung durchgeführt werden müsse. Subjektiv sei es wohl von Autofahrern in den Anfangsmonaten so wahrgenommen worden. Tatsächlich wird speziell dieser Bereich von vielen Autofahrern besonders gehasst. „Die Leitplanke stört hier sehr, man sieht wirklich schlecht in Richtung Penzing“ wettert ein Pendler, der jeden Tag diesen Bereich befährt.

Stopp Stellen ernst nehmen

Im erweiterten Stadtgebiet Wasserburg sind Stopp Schilder nicht besonders beliebt. Man sei immer dazu angehalten, an der Linie zu stoppen und sich vor der Weiterfahrt einen Überblick zu verschaffen, heißt es von der Polizei. Das kommt nicht bei allen Fahrzeughaltern gut an. Lob kommt von der Polizei dennoch: „Die Autofahrer machen das wirklich gut, achten auf die Veränderungen. Es wurden keine schweren Unfälle verzeichnet seit der Umgestaltung der Verkehrsführung“, so die Polizei. Der Umbau sei erfolgreich zu werten.

Quelle: rosenheim24.de

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