Kriminalstatistik mit Jahresvergleich

Vandalismus bleibt teures Ärgernis im Raum Wasserburg

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Die Bürgermeister aus den Kommunen des Zuständigkeitsbereichs der PI Wasserburg wurden zum Sicherheitsgespräch geladen.
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Wasserburg - Zum jährlichen Sicherheitsgespräch trafen sich bei der PI Wasserburg die Bürgermeister des Dienstbereiches gemeinsam mit Vertretern der ansässigen Polizei.

Von der Polizeiinspektion Wasserburg waren der Dienststellenleiter, EPHK Steinmaßl, sein Vertreter, Polizeihauptkommissar Gottwald, sowie Polizeihauptkommissar Niessner als Verkehrsexperte anwesend. Es wurde ein Rückblick auf die Kriminalitätslage und Unfallentwicklung des Jahres 2015 gehalten.

1263 Straftaten mussten 2015 bearbeitet werden. Diese bedeutete einen deutlichen Rückgang von 151 Fälle bzw. 11,1% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang fiel noch bedeutend deutlicher aus als im sonstigen Trend des Polizeipräsidiums Oberbayern. Aufgeklärt wurden 770 Delikte. Die Aufklärungsquote betrug 61,0%.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Diebstähle um 11,3% gesunken. Ladendiebstähle stiegen um 13,8%. Sonstige einfache Diebstähle verringerten sich um 8,2%. Schwere Diebstähle verringerten sich deutlich um 17,0%. Schwere Diebstähle in/aus Diensträumen/Büros/Werkstätten nahmen um 23,1% ab. Wohnungseinbrüche stiegen dagegen um 77,8% von 18 auf 32 Fälle, Tageswohnungseinbrüche nahmen um 37,5% zu. Bei den Pkw-Diebstählen war eine Abnahme von 50,0% zu verzeichnen. Fahrraddiebstähle wurden mit 28 zu 39 Delikte, 28,2% weniger, zur Anzeige gebracht.

Die Gewaltkriminalität ist 2015 geringfügig um 1,5% gestiegen. 153 (Vorjahr 181) vorsätzliche Körperverletzungsdelikte (minus 15,5%) und 75 (Vorjahr 67) gefährliche und schwere Körperverletzungsdelikte (+ 11,9%) kamen bei der PI Wasserburg zur Anzeige.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nahmen von 19 auf 12 Anzeigen (-36,8%) deutlich ab. 83,3% aller Sexualstraftaten konnten geklärt werden.

Ein teures Ärgernis bleibt der Vandalismus. 2015 fielen allerdings die Fälle von Sachbeschädigungen an Kfz von 99 auf 67 Straftaten (- 32,3%). Andere vorsätzliche Sachbeschädigungen nahmen um 27 Straftaten von 217 auf 190 ab.

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte nahmen von 168 auf 142 Fälle ab.

Rauschgiftdelikte wurden in 69 Fällen und in genau gleicher Anzahl wie im Vorjahr zur Anzeige

Schäden nicht mehr so kostspielig?

Der Gesamtschaden aller Delikte belief sich im Jahr 2015 auf 614 416,-- Euro. Im Vorjahr war die Schadenssumme mit 3 189 853,-- Euro deutlich höher.

Die Jugendkriminalität mit einem Anteil von 24,0% (Vorjahr 21,0%) ist etwas angestiegen, liegt aber noch deutlich unter den Zahlen früherer Jahre (rund 30%): Von den 574 ermittelten Tatverdächtigen waren 138 jünger als 21 Jahre. 442 der Täter waren männlich, 132 weiblich.

Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen betrug mit 119 ermittelten Tätern 20,7%.

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