Benefiz-Spargelschälen

Pfiffige Idee mit langer Tradition

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Der Verein der Köche nimmt spendenwilligen Kunden die lästige Arbeit des Spargelschälens ab

Wasserburg – Kennen Sie das lästige Spargelschälen daheim? Wie toll wäre es, hier ein fleißiges Helferlein zu bekommen. Der Verein der Köche hat sich dies zur Aufgabe gemacht.

Normaler weise widmet sich der Verein der Köche im Landkreis Rosenheim der Pflege der Kochkunst und der Geselligkeit. Doch an einem Tag im Jahr treffen sich die Köche im Wasserburger Großmarkt Singer zu einer ganz besonderen Veranstaltung: dem Benefiz-Spargelschälen. Die Aktion wurde wieder gut von den Kunden angenommen, viele haben sich die weißen Gemüsestangen schälen lassen und dafür fleißig gespendet.

Die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach. Kunden, die den saisonfrischen Spargel kaufen, können sich diesen auf Wunsch gleich von den Köchen schälen lassen. Somit entfällt die lästige Arbeit zuhause und dafür spenden die Kunden einen kleinen Betrag zugunsten eines sozialen Zwecks.

„Seit siebzehn Jahren schälen wir hier einmal im Jahr den Spargel“, meint Karl Heinz Kohler, Vorstand des Vereins der Köche. „Mit den Beträgen haben wir unter anderem schon den Silberstreifen, die Arbeiterwohlfahrt, den Kinderschutzbund und die Aktion für das Leben unterstützt.“ Auch die Stiftung Attl zählte schon mehrfach zu den Begünstigten. Heuer kommt es dort den Kindern und Jugendlichen in den Pfaffinger Wohnhäusern zugute. Gerade bei der Freizeitgestaltung sind dort die Mittel oftmals knapp, sodass dort jeder Euro willkommen ist.

Die Köche erhalten bei ihrem Einsatz für den sozialen Zweck auch noch Unterstützung vom Edeka-Großmarkt , der die Spendensumme jedes Mal aufstockt, sowie von der Firma Adelholzner, die ihrerseits die Aktion mit einem Getränkeverkauf unterstützte. Wie viel genau an Spenden so zusammen kommen, ist noch nicht gewiss, da die Spendenübergabe erst in wenigen Wochen erfolgt. „Aber da kommt schon was zusammen“, weiß Karl Heinz Kohler. „Eintausend bis fünfzehnhundert Euro sind das meistens.“

Pressemeldung M. Wagner / Regina Mittermair

Quelle: rosenheim24.de

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