Sozialstiftung: "Vielfalt verdient Respekt"

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Unter anderem die junge MS Gruppe Wasserburg wurde mit Stiftungsgeld bedacht.
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Wasserburg - Das Ausmaß an sozialen Einrichtungen und Angeboten im Altlandkreis Wasserburg ist bemerkenswert. Deutlich wurde dies wieder bei der Vergabe von Geldern aus der Sozialstiftung.

Es menschelt im Altlandkreis Wasserburg. Viel Engagement, viele gute Gedanken und ehrenamtliches Tun machen die Region zu etwas Besonderem. Die Vielfalt der Angebote wurde bei der Sparkassen-Sozialstiftung klar. Diese Vergabe von Stiftungsgeld findet seit 2007 statt. Das Grundstockvermögen beträgt 1.365.100. Gut eine Million fällt dabei auf die Sparkassen-Sozialstiftung, der restliche Betrag kam durch zwei Bürgerstiftungen hinzu.

Sozialstiftung schweißt Altlandkreis zusammen

Vorstandsvorsitzender Richard Steinbichler zeigte sich hocherfreut, dass die Sparkassen-Sozialstiftung auch heuer wieder an so viele besondere Einrichtungen und Soziale Gemeinschaften großen Dank, Anerkennung und Stiftungsgeld geben konnte. "Ich danke Ihnen allen für Ihr Engagement und freue mich, dass die Sparkassen-Sozialstiftung ihren Teil dazu beitragen kann, dass Sie weitermachen können", so Steinbichler während der Veranstaltung am Montagabend im Sparkassensaal. 

"Sie alle haben es verdient, dass man Ihnen applaudiert und vor allem, dass man Sie unterstützt", heißt es von Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler. Sowohl an Einrichtungen aus dem Stadtgebiet Wasserburg, aber auch an Gruppen, die sich im Altlandkreis verteilt befinden, gingen Beträge. So wurde durch den stellvertretenden Landrat aus Erding beispielsweise an die Theaterverein Isen ein Scheck für die Jugendförderung überreicht. Mühldorfs Landrat Georg Huber dankte mit Schecks der Sparkassen-Sozialstiftung den Vertretern von Ehrensache e. V. Landkreis Mühldorf, sowie Ulrike Zehetmeier für das Projekt Mitmachzirkus der Grund- und Mittelschule Haag. Ebenfalls finanziell durch die Sparkassen-Sozialstiftung unterstützt wurde Thomas Hodan für die Anschaffung eines Assistenz- und Servicehundes. 

Wasserburg strotzt nur so vor Ehrenamtlichem Engement und Einsatz zugunsten der Menschen. 

Die Sparkassen-Sozialstiftung ist eine Art Baustein-System. Mittlerweile beinhaltet diese Modalität zwei Bürgerstiftungen. Neben dem Vermächtnis Hiebl (die Ausschüttung daraus geht jährlich an die Heilig-Geist-Spital-Stiftung Wasserburg) exisitert seit nunmehr drei Jahren die Hans und Hilde Herbst Stiftung. Die beiden Namens- und Geldgeber (das Stammkapital lag bei 100.000 Euro) waren am Montagabend erstmals mit dabei und zeigten sich äußerst bescheiden. Der Applaus und die große Anerkennung des Publikums waren ihnen dennoch sicher. "Bürgerstiftungen sind etwas Wunderbares", so Richard Steinbichler, der ebenso wie die anwesenden Landräte und Bürgermeister Kölbl besonders locker und charmant durch den Abend führte. Es zeigte sich, dass die "Hauptdarsteller" eindeutig die vielen Vertreter der sozialen Einrichtungen und Gemeinschaften sind und dass diese Angebote in der Gesellschaft große Anerkennung finden. 

Vom BRK Kleidermarkt bis hin zum Jugendzentrum InnSekt, vom Kinderschutzbund Rosenheim, der das Mehrgenerationenhaus in Wasserburg betreibt bis hin zur Wasserburger Tafel sowie der Rotter Tafel. Die MS Gruppe Wasserburg bekam ebenso wie der immer wichtiger werdende Verein Wunschbaum e.V. Geld zugesprochen. Es traf bei den insgesamt 33 Organisationen immer den Richtigen. 

Mit großer Freude traten die Vertreter nach vorne und dankten für die Spendensumme. Dieses Jahr kam es zu einer Ausschüttung in Höhe von 47.900 Euro. 

Die Sozialstiftung der Sparkasse Wasserburg wurde zum siebten Mal angezapft, einen Ehrenpreis gibt es bislang noch nicht. "Würde es einen solchen geben, müsste er definitiv an den früheren Stadtbaumeister  Manfred Förtsch-Menzel gehen, der sich in seiner Altersteilzeit so sehr im Ehrenamt engagiert. Danke für diesen Einsatz", kam es Richard Steinbichler über die Lippen. Allen Rednern war es ein großes Bedürfnis, viel Lob auszusprechen für die große Vielfalt und das wichtige Angebot an sozialen Einrichtungen und Organisationen im Altandkreis. Nur so könne Gemeinschaft weiter funktionieren, waren sich die Anwesenden einig.

Quelle: rosenheim24.de

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