April, April: Details zur geplanten Parksituation 

Altstadt-Verkehr: Künftig autofreies Wasserburg?

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Die Parksituation in Wasserburg soll sich ändern. 
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Wasserburg - "Keine Panik, das Ganze ist natürlich eine Zeitungsente, um die Wasserburger in den April zu schicken. Die neuen Details zur Parksituation sind frei erfunden."

Nach den neuesten Plänen der Stadt hinge die künftige Nutzung der beiden Parkhäuser am Kellerberg und an der Überfuhrstraße von mehreren Kriterien ab. Die alteingesessenen Wasserburger werden nach dem neuen Konzept, das jedoch noch nicht hundertprozentig ausgereift ist, deutlich bevorzugt: "Alle Wasserburger Autobesitzer ab 50 Jahren dürfen die Parkhäuser mit einer speziellen 'Ü50-Parkkarte' weiter kostenfrei nutzen", heißt es von Seiten der Stadt. Eine Schranke am Eingang werde rund um die Uhr kontrollieren, wer künftig ein und aus fahren darf. 

Man wolle mit den Einschränkungen gezielt die junge Generation und auch die Arbeitnehmer in Wasserburg den Gebrauch öffentlicher Verkehrsmitteln schmackhaft machen. Eine Möglichkeit sei auch der Umstieg aufs umweltschonende Fahrrad - ein Antrag der Grünen Stadtratsfraktion auf mehr Radlständer in der Altstadt ist bereits gestellt. 

Als zweites Kriterium des geplanten Konzepts sollen vorwiegend deutsche Autos bevorzugt werden: Audi, BMW oder Volkswagen könnten bei der Nutzung der Parkhäuser einen Rabatt bekommen. Ausländische Automarken wie Mitsubishi, Peugeot oder auch der schnittige Alfa Romeo aus Italien müssten hingegen draußen bleiben - oder drauf zahlen. 

Zu viel Schadstoffe: Altstadt soll autofrei werden 

Zudem haben die Räte in einer nichtöffentlichen Sitzung einen Vorentwurf für ein Autofahrverbot in der Altstadt auf den Weg gebracht. Ganz nach dem Vorbild der Münchner Innenstadt soll eine Umweltzone im Bereich der Innschleife entstehen.

Die Stadt erklärt hierzu auf Nachfrage von wasserburg24.de, dass es dringend nötig sei, die Altstadt von Schadstoffen wie Feinstaub und Stickstoffdioxid zu befreien. "Die Zeiger stehen auf fünf vor zwölf", heißt es schriftlich. "Die Grenzwerte sind an einigen Stellen in der Stadt bereits deutlich überschritten." Man wolle nicht überstürzt vorgehen, aber konsequent. Wenn einem die Gesundheit der Menschen am Herzen liege, seien dann auch Fahrverbote nicht ausgeschlossen. 

Die Stadt hält es für denkbar, als ersten Schritt der Umsetzung vorerst alte Dieselfahrzeuge und Oldtimer aus der Altstadt zu verbannen. Eine Feinstaubplakette soll das Abgasverhalten der Fahrzeuge nachweisen. Im Kern gehe es den Räten jedoch darum, die gesamte Altstadt in naher - oder auch ferner - Zukunft autofrei zu gestalten. Ob die Stadt für ihr Vorhaben jedoch grünes Licht von der Regierung und dem Bund bekommt, ist noch ungewiss. 

mb

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