Konzept für Sanierung des Geländes am Wasserburger Badria

Neuer Skatepark soll „richtiger Magnet für Jung und Alt“ werden

Vertreter des Vereins „Movinn forward - Wasserburg“ stellen Sanierungskonzept für den Skatepark am Wasserburger Badria vor
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Freuen sich, dass ihr Sanierungskonzept für den Skatepark am Wasserburger Badria so gut angekommen ist bei der Stadt: Georg Rottenwalter, 2. Vorsitzender des Vereins „Movinn forward - Wasserburg“, erster Vorstand Chris Wiesbeck, Roland Zwickl und Irene Langer, Jugendreferentin der Stadt (von links nach rechts).

Wasserburg - Detailreiche 3D-Modelle, ein ausführliches Sanierungskonzept und eine Handvoll junge Burschen, die mit ihrem Anliegen die Stadt überzeugen wollen. Reicht das als Startschuss für die Neugestaltung des Skateparks am Badria?

„Das Sanierungskonzept mit 47 Seiten und die anschaulichen 3D-Modelle zeigen, hier sind Profis am Werk, die sich wirklich Gedanken gemacht haben, wie es mit dem Platz am Badria weitergehen soll“, nickte Bürgermeister Michael Kölbl anerkennend den Vertretern des Vereins „Movinn forward - Wasserburg“ am Donnerstagabend zu. Als fraktionsübergreifendes Anliegen wurde der Antrag der Jugendreferentin Irene Langer in der Sitzung des Bauausschusses am 22. Oktober behandelt.


Modelle in 3D-Darstellung haben die Vorstände des Vereins „Movinn forward - Wasserburg“ angefertigt, um das Sanierungskonzept des Skateparks am Badria näher erläutern zu können.

Bedarf und Interesse für modernen Skatepark vorhanden


Die Ausschussmitglieder fanden durch die Bank positive Worte. Der Bürgermeister ist überzeugt: „Der neue Skatepark kann ein richtiger Magnet werden - für Jung und Alt. Das Konzept vereint Skaten mit kulturellen und integrativen Angeboten. Hier kann ein Treffpunkt entstehen.“ Und auch die Jugendreferentin fand eindeutige Worte: „Der Bedarf ist da, inzwischen sieht man immer mehr Jugendliche auf dem Board, die sich gerne auf einem modernen Platz austoben würden. Ich denke hier kann man Tolles bewirken, möglicherweise auch das Badria einbeziehen: Erst auspowern am Park und danach chillen beim Schwimmen. Wenn wir dieses Projekt gescheit machen, ist das ein Platz für jedermann.“

Dass der 18 Jahre alte Park in die Jahre gekommen ist ist nicht von der Hand zu weisen. Das Interesse an einem modernen Skatepark ist durchaus vorhanden. Das wurde nicht nur im Rahmen unserer Umfrage (siehe oben) deutlich, als wir das erste Mal über Chris Brauner (jetzt Wiesbeck) und Karl Bayerl und ihr Vorhaben am Badriaparkplatz berichtet haben. Sie wollen mithilfe eines Vereins dem Gelände zu neuem Glanz verhelfen. Bei der Gründungsversammlung von „Movinn forward - Wasserburg“ im September kamen dann über 50 Personen zusammen. Ein ausschlaggebender Grund für Bürgemeister Kölbl, den Verein zu unterstützen - gerade finanziell.

Denn die Neugestaltung bringt geschätzte Kosten im sechsstelligen Bereich mit sich - je nach Ausführung und ob beispielsweise mit einer Überdachung und Lärmschutzwänden geplant wird. Insgesamt 200.000 Euro stellt die Stadt an Haushalts-Mitteln für 2021 zur Verfügung, „unter Vorbehalt der Finanzlage der Stadt“, denn die könne sich Kölbl zufolge in Windeseile ändern: „Derzeit aber stellt sich die Haushalts-Lage ordentlich dar - trotz der Corona-Pandemie.“

mb

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