Infektionsrisiko derzeit viel zu hoch

Stadt Wasserburg sagt Kathreinsmarkt ab: Abhalten einer Großveranstaltung nicht zu verantworten

Wasserburg - Nach Absprache mit den Gesundheitsbehörden hat die Stadt Wasserburg entschieden, den Kathreinsmarkt am 22. November abzusagen.

Die Meldung im Wortlaut


Abertausende Besucher strömen Jahr für Jahr zum Kathreinsmarkt nach Wasserburg. Dicht an dicht schieben sich die Besucher gewöhnlich durch die Straßen und Gassen der Altstadt.

Das sind viel zu viele Menschen, um die nötigen Sicherheitsabstände einhalten zu können. Gerade, weil derzeit die Infektionszahlen rasant ansteigen, ist die Abhaltung einer Großveranstaltung generell nicht zu verantworten. Die Stadtverwaltung hat sich deshalb in Absprache mit den Gesundheitsbehörden entschieden, den Kathreinsmarkt am 22. November abzusagen.


Der Markt ist somit bereits der fünfte, der in diesem Jahr in Wasserburg der Corona-Pandemie zum Opfer fällt. Ob durch die Absage des Marktes auch der verkaufsoffene Sonntag ersatzlos entfallen wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Stadt prüft derzeit, ob eine rechtliche Grundlage für eine Sonntagsöffnung gegeben sein könnte und ob dies auch mit dem Gesundheitsschutz vereinbar wäre.

Der Schaden für den Wasserburger Einzelhandel soll in jedem Fall möglichst begrenzt werden. Der Stadtrat wird sich in der nächsten Sitzung deshalb ebenfalls mit der Thematik befassen.

Pressemitteilung der Stadt Wasserburg

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