Bringt Sie das auf die Palme?

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Geschmackssache! Die aufgestellten Palmen und Kübelpflanzen sind Teil eines Konzepts zur Verbesserung des Wasserburger Stadtbilds.
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Wasserburg – Palmen in einer historischen Stadt. Was Fletzi wohl dazu gesagt hätte? In der Altstadt hat sich in diesem Sommer einiges getan. Hat Wasserburg durch die Veränderung an Flair hinzugewonnen?

„Das Stadtbild hat sich verändert, zum Positiven“. So heißt es von vielen Bürgern, die zunächst noch skeptisch auf die Palmen in der Altstadt blickten. Andere schütteln weiterhin den Kopf. „Sind wir jetzt tatsächlich eine italienische Stadt“, fragt sich ein Bürger, der nicht verstehen kann, warum die Altstadt nicht einfach so gelassen werde, wie sie schon immer war.

Ein Konzept steht dahinter

Nicht nur die Palmen kamen hinzu, auch an der Stadtmöblierung habe man gearbeitet, heißt es von Mechtild Herrmann.

Sie ist seit 1. Juli 2012 Stadtbaumeisterin, seitdem hat sich viel getan. In Absprache mit den Gärtnern und Stadträten hat sich Herrmann für etwas mehr Flair in der Altstadt ausgesprochen. Seit vielen Jahren werkeln die Stadtgärtner an den Grünflächen und der Gestaltung von bestimmten Plätzen. So wurde 2013 der Bahnhofsplatz frisch angelegt, 2014 folgte die Neubepflanzung des Heisererplatzes. Es sei ein Teil des Konzepts, erklärt Herrmann im Gespräch mit wasserburg24.de. „Wir wollen, dass die Stadt auch weiterhin gut ausschaut“, betont die Stadtbaumeisterin.

Darum seien in den vergangenen Sommermonaten Kübel aufgestellt worden, die vier Palmen und zudem einheimisches Gewächs, auch blühende Kübelpflanzen beinhalte.

Die Sitzbank um eine Pflanze, die nahe der Magnolienbäume aufgestellt worden sei, werde besonders gerne von den Bürgern und Besuchern genutzt, schwärmt Herrmann.

Es sei schön zu merken, dass die Plätze, an denen eine Pflanze stehe, zusätzliche Atmosphäre bekommen hätten. Jetzt müsse man schauen, wie es sich entwickelt, was könne stehen bleiben, was müsse verschoben werden, wie ist die Akzeptanz bei den Bürgern, es stecke alles in der Optimierung. „Die Palmen wurden äußerst kritisch gesehen am Anfang, aber mittlerweile kommen positive Rückmeldungen“, freut sich Mechtild Herrmann.

Was passiert im Winter?

Die Palmen vertragen keinen Wasserburger Winter, darum werden sie in eine Halle im Bauhof der Stadt eingebettet während der kalten Monate. „Wir haben eine geeignete Halle, in der wir die Palmen überwintern können. Das haben wir vorab bereits abgeklärt, wir mussten nicht extra Geld für ein Palmenhaus ausgeben, sondern ein bestehendes Gebäude wurde etwas nachgerüstet. Sonst hätten wir das nicht gemacht“, so Herrmann abschließend. Die nächsten Wochen bleiben die Palmen noch stehen, dann machen sie Winterpause.

Quelle: rosenheim24.de

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