Braucht es Jugendbürgerversammlungen?

"Wir hätten viel zu sagen"

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Wasserburg - Viele Städte haben die Jugend mehr ins Boot geholt, um zeitgemäße Themen in der Stadtpolitik modern und auf Augenhöhe mit der Jugend zu bearbeiten. Braucht es dies in Wasserburg auch?

"Wir haben durchaus was zu sagen und finden die normalen Bürgerversammlungen einfach nur langweilig", wettert Sebastian. Der 17-Jährige findet es gut, dass der Stadtrat am Abend darüber berät, ob zukünftig Jugendbürgerversammlungen einberufen werden sollen.

Diese Art der Informationsveranstaltung habe es allerdings bereits vor einiger Zeit einmal gegeben, sie seien nicht besonders zielführend gewesen, heißt es von Jugendreferentin Irene Langer.

Der Stadtrat berät auf Antrag von Stadträtin Edith Stürmlinger am Abend darüber.

„Rührt Euch und sagt uns, worauf es Euch ankommt“, ermutigt Stürmlinger die junge Generation. Dazu gehören Jugendliche, die ganz eigene Sichtweisen zu bestimmten Themen hätten, doch Jugendbürgerversammlungen könnten sogar noch ein Stück weitergehen.

„Vielleicht kann sich daraus sogar ein Jugendparlament entwickeln, das steht offen“, betont die Stadträtin, die in Wasserburg als Kulturreferentin fungiert. Nicht außer Acht lassen sollte man neben der vielen Jugendlichen, die in Wasserburg leben, auch die Familien mit Kindern.

„Es erweitert das Stimmungsbild und durch ein spezielles Angebot an Informationen und Meinungen können Kinder und Jugendliche die Demokratie lernen und besser verstehen“, glaubt die erfahrene Stadträtin. „Sagt uns, was Ihr vermisst und helft uns, Gedanken und Ideen zu verwirklichen“, heißt es von Stürmlinger abschließend.

Rubriklistenbild: © dpa

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