Bufdi „zieht“ ins Stadtarchiv

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Ab sofort ist auch das Stadtarchiv anerkannte Stelle für Freiwilligendienstler. Der Wasserburger Stadtrat hat grünes Licht gegeben, die Stadt beteiligt sich an der Finanzierung mit 3400 Euro pro Jahr.
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Wasserburg - Zukünftig wird es eine Bundesfreiwilligen-Dienststelle auch im Stadtarchiv geben. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung die dritte „Bufdi-Stelle“ der Stadt befürwortet. Arbeit gebe es genug.

Die Heilig-Geist-Spital-Stiftung sowie das Jugendzentrum Innsekt hätten bereits gute Erfahrungen mit regelmäßigen Freiwilligendienstlern, erklärt Bürgermeister Michael Kölbl in seinen Erläuterungen. Stadtarchivsleiter Matthias Haupt könne jede Hilfe gebrauchen. Das zuständige Bundesamt hat das Stadtarchiv als mögliche Einrichtung für ein freiwilliges Jahr anerkannt. Der Startschuss sei gegeben, freuen sich die Verantwortlichen. Auch ein Bewerber wäre bereits vorhanden, das OK des Stadtrats fehlte noch.

Einstimmig wurde der Startschuss gegeben, ab sofort kann die Stelle also besetzt werden. „Es soll eine kontinuierliche Besetzung durch einen Bufdi für das Archiv werden, wenn wir gute Erfahrungen machen“, erklärt der Rathauschef. Kölbl erläuterte die finanzielle Beteiligung der Stadt für diese neu geschaffene kulturelle Stelle: „Pro Jahr kommen auf die Stadt Kosten in Höhe von 3400 Euro zu“. Außerdem werde ein Bundeszuschuss gegeben, der die Stelle mitfinanziere. Der Freiwillige bekomme pro Monat 357 Euro. „Zukünftig wird die Finanzierung der Bufdi-Stelle in den Stadthaushalt einfließen“ wird in der Diskussion mehrfach genannt.

Alle Stadträte zeigten sich von der dritten Stelle für einen Freiwilligen Mitarbeiter nicht abgeneigt, doch von Elisabeth Fischer kam umgehend auch die Anfrage, ob nicht auch einmal überlegt werden könne, ob Kindergärten oder Krippen ebenfalls einen Freiwilligen-Dienstler erhalten dürften. Es sei wichtig, das Kita-Personal durch eine mögliche Stelle eines Freiwilligenjahres besser zu unterstützen.

Bürgermeister Michael Kölbl versprach, sich auch diesem Wunsch nicht zu verschließen und Überlegungen zuzulassen. „Es ist schön, dass sich junge Menschen finden lassen, die ein freiwilliges Jahr ableisten wollen“, so Kölbl. Man hätte die Sorge gehabt, nach dem Wegfall der Wehrpflicht und der Alternative des FSJ noch Interessierte hierfür zu finden. Doch es sei bislang kein Problem gewesen, Stellen zu besetzen. Noch in diesem Jahr 2014 soll das Stadtarchiv seinen Freiwilligen bekommen. Matthias Haupt freute sich über die positive Entscheidung des Stadtrates und über die tatkräftige Unterstützung, die er bekommt.

Quelle: rosenheim24.de

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