Stromanbieter unter falschem Namen unterwegs?

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Werksleiter Gerhard Selig warnt vor falschen Aussagen von Mitbewerbern im Bereich Strom
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Wasserburg - Das leidige Thema von letztem Jahr geht in eine neue Runde. Schon damals hat sich ein Stromanbieter auf nicht korrekte Weise neue Kunden in der Stadt beschafft. Jetzt ist es wieder soweit. 

Werksleiter Gerhard Selig möchte betonen, dass aktuell keine Mitarbeiter der Stadtwerke an der Haustür unterwegs sind. Und berichtet über den Sachstand der Verwirrung.

Bereits Anfang 2013 gab es das Problem, dass eine Gesellschaft auf dem Strommarkt den Stadtwerken Wasserburg Kunden abgeworben haben.

Nicht mit normalen Mitteln, sondern auf verbotene Art und Weise.

Die Vertriebsmitarbeiter der Fremdfirma gaben sich als Stadtwerks-Mitarbeiter aus.

Nach Beschwerde durch die Stadtwerke bei der Bundesnetzagentur kam es zu einer Abmahnung. Ruhe kehrte ein.

Jetzt ist der gleiche Betreiber wieder in der Stadt unterwegs und versucht unter meist älteren Menschen wieder Neukunden an Land zu ziehen.

Mit einer neu hinzugekommenen Problematik: Einer weiteren Unterschrift!

Wer nicht wechseln möchte, sollte nicht unterschreiben

Werksleiter Gerhard Selig bittet alle Bürger, die bei den Stadtwerken Wasserburg bleiben möchten, auf keinen Fall zu unterschreiben: „Mitbewerber aus dem Strommarkt gehen in Wasserburg herum und stellen sich an der Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke vor. Dies stimmt nicht. Das Heimtückische daran ist, dass die Vertriebler den Leuten vor der letzten Unterschrift sagen, dass sie dringend etwas unterschreiben müssen, dass sie darüber informiert worden seien, dass es doch nichts mit den Stadtwerken zu tun habe. Alte Leute beispielsweise rufen erst nach der Unterschrift bei uns an und zeigen sich besorgt“.

Oftmals sei dann aber der Wechsel schon von Statten gegangen, die Frist zum Widerruf verstrichen, warnt Selig weiter. Bei Haustürgeschäften gilt eine Widerrufsfrist von 14 Tagen.

Jetzt liegt die Angelegenheit beim Rechtsanwalt.

Auch eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur  wurde eingegeben.

Doch die Gesellschaft hat mit der Unterschrift auf dem Papier, das schlussendlich darüber informiert, dass der Anbieter nichts mit den Wasserburger Stadtwerken zu tun hat, einen Joker in der Hand.

Trotzdem sind die mündlichen Aussagen nicht korrekt, somit sind falschen Tatsachen gegeben.

Die Bundesnetzagentur hat auf Anfrage mitgeteilt, dass die Sache zügig bearbeitet wird und rechtliche Dinge geprüft werden.

Bis dahin werden weiter Versuche stattfinden, an der Haustür Kundenfang zu betreiben. „Doch mit den  Stadtwerken haben diese Leute nichts zu tun“,  weist der Werksleiter hin.

Quelle: rosenheim24.de

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