Stiftung Attl sehr aktiv

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Die Stiftung Attl lebt einen aktiven Alltag
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Wasserburg - Nur wer wirklich nach Attl rein will, fährt durch den Ort. Die Bundesstraße führt vorbei, Durchgangsverkehr ist nicht vorhanden.

Dieses Fleckerl behält sich seine besondere Atmosphäre. Die exponierte Lage könnte Fluch sein, gestaltet sich aber mittlerweile zum Segen, darf man annehmen.

Viele Veranstaltungen der Stiftung Attl treiben das Thema Inklusion voran.

Menschen mit und ohne Behinderung sind gemeinsam Publikum von bemerkenswerten Kulturprogrammen!

Vorbildlich und vor allem auch äußerst beliebt, wie sich beobachten lässt.

Das Attler Herbstfest beispielsweise lockt jedes Jahr tausende Besucher. Weitaus kleinere Events zeigen auf, wie schön es sein kann, dass direkt vor Ort für die Bewohner der Wohngruppen die Stiftung Attl Veranstaltungen organisiert.

Zahlreiche Gebäude mit viel Innenleben sind in Attl vorzufinden

Der Hintergrund: Den Menschen mit besonderen Handicaps, die nicht an Kulturprogrammen in der Stadt Wasserburg oder dem Landkreis teilnehmen können, dennoch Kultur bieten zu können.

Der sogenannte „Budenzauber“ hat sich verselbständigt und zieht mittlerweile auch zahlreiche Besucher von außerhalb der Einrichtung an. Seit zehn Jahren gibt es diese Art von Öffentlichkeitsarbeit. Es macht die Stiftung Attl lebendiger für die Umgebung.

Veranstaltungen mitgestalten

„Die Kulturelle Arbeitsgemeinschaft ist für aber auch von unseren Betreuten“. Wie Michael Wagner erzählt, wird hier das Miteinander speziell in den Vordergrund gerückt: „Unsere Bewohner helfen fleißig mit, bauen Bühne oder Bänke auf, kassieren den Eintritt und gestalten zum Teil auch das Programm, das natürlich auch öffentlich ist.“ Zu den Highlights zählen neben dem Countryfest und der Keltischen Nacht auch der jährliche Zeltflohmatkt. Die KAG gibt es schon mehrere Jahrzehnte.

Geschäftstüchtig

Der Alltag in Attel gestaltet sich abwechslungsreich. Viele Berufssparten arbeiten hier Hand in Hand. „Der Attler Markt ist das Tor zu Attl.

Landwirtschaft und Gärtnerei haben lange Tradition

Das Sortiment des am Ortseingang gelegenen Geschäfts kommt bei den Kunden gut an“, so Wagner. Prestigeträchtig ist sicherlich der Attler Hof, ein zertifizierter Naturland-Betrieb, und die angrenzende Gärtnerei. „Landwirtschaft und Gärtnerei hat aufgrund der klösterlichen Zeit schon eine lange Tradition“.

Transparenz nach außen

Ein offenes Konzept wird überall gelebt. Und kann auch von außen erlebt werden: „Die Landwirtschaft ist so angelegt, dass jeder immer hinschauen kann, wie es den Hühnern geht oder wie die Schweine gehalten werden.

Für unsere gesamte Arbeit ist Transparenz nach außen sehr wichtig“.

Die Stiftung Attl gilt als großer Arbeitgeber

Die Stiftung Attl ist ein großer Arbeitgeber in der Region. „Wir gelten als Mittelständler, bei uns sind mehr als 950 Mitarbeiter beschäftigt.

Viele Mitarbeiter haben vor ihrem Arbeitsbeginn in der Stiftung zunächst einen völlig anderen Beruf erlernt. Es hat sich über Jahrzehnte eine Gemeinschaft entwickelt, die gut funktioniert. Alle Facetten des ganz normalen Alltags kommen voll zur Geltung.

Tolles Zusammenspiel

Das schöne sei, so der Leiter der Unternehmenskommunikation, dass von „draußen“ so viel positives Feedback komme. Er freue sich, dass durch die verschiedenen Veranstaltungen der Stiftung Attl auch noch ein kultureller Anstrich gegeben werden könne. „Wir empfangen nicht nur öffentliche Gelder, sondern versuchen, der Öffentlichkeit auch ein Stück weit etwas zurückzugeben.

Es rührt sich ständig was, wird im Gespräch schnell klar. „Es kommt keine Routine auf, und das ist auch das Tolle“.

Quelle: rosenheim24.de

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