60 Einsatzkräfte über fünf Stunden im Einsatz

An Inn-Staustufe: Mann drohte zu springen!

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Wasserburg - Es war ein stundenlanger Einsatz zahlreicher Hilfskräfte, der Standort - die Staustufen! Warum fast drei Stunden auf einen Mann eingeredet wurde, lesen Sie hier.

UPDATE, Samstag 10 Uhr:

Am Freitagabend kam es an der Inn-Staustufe in Wasserburg zu einem über Stunden währenden Einsatz der Polizei und Rettungsdienste. Gegen 19.30 Uhr wurde bekannt, dass sich dort ein Mann mit einem Seil um den Hals an einen Zaun angebunden hatte und zu springen drohte.

Der 40-Jährige aus dem Landkreis Altötting, welcher an diversen Problemen im privaten Bereich sowie an Problemen psychischer Art leidet, hielt die Einsatzkräfte bei Regen und Kälte über fünf Stunden lang in Atem, bis er letztlich zur Aufgabe seines Vorhabens bewogen werden konnte.

Insgesamt beteiligten sich über 60 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Wasserwacht an der nächtlichen Rettungsaktion. Die Polizei setzte dabei Beamte der Verhandlungsgruppe und einen Hubschrauber ein.

Der Mann wurde in einer Klinik untergebracht.

Erstmeldung:

In tiefdunkler Nacht war ein grün-rot-leuchtender größerer Punkt am Himmel zu sehen. Der flog nicht etwa, sondern blieb fast starr an einer Stelle. Ein Hubschrauber war es, der einen mehrstündigen Einsatz in Wasserburg begleitete.

"Eine Person stand lange Zeit an einer Innstaustufe und wollte springen", bestätigte die Wasserburger Polizei auf Nachfrage von wasserburg24.de. 

Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, als um kurz nach 22 Uhr die Meldung eintraf, dass ein Mann vermutlich die Absicht habe, in den Inn zu stürzen.

Umgehend wurde eine große Gruppe an Kräften mobilisiert.

Polizei, Sanitäter, Wasserwacht und spezielle Experten, die schlussendlich positiv auf den Mann einwirken konnten, waren vor Ort. Außerdem ein Hubschrauber, der nicht etwa viel herumflog, sondern sich fast im Stillstand in der Luft befand."Dieser Hubschrauber war zum Ausleuchten für den Bedarfsfall anwesend", erklärt die Polizei.  

Lange haben die Einsatzkräfte mit der Fahndungsgruppe auf den Mann eingewirkt, doch es dauerte bis fast 1 Uhr morgens, bis der Mann in Sicherheit war.

mit/Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa

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