Sitzungen des Bau- und Werkausschusses

E-Mobilität und Umweltschutz: Diese Themen beschäftigen Wasserburg

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Themen aus den jüngsten Sitzungen des Bau- und Werkausschusses Wasserburg.
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Wasserburg - Von Stromtankstellen über die Jahresbilanz der Wasserwerke bis hin zur Kläranlage: Die wichtigsten Themen, über die die Stadt in den jüngsten Sitzungen des Bau- und Werkausschusses diskutierte: 

Stromtankstellen im Hoch

Der Werkausschuss beschäftigte sich mit einem Antrag von Werkreferentin Dr. Christine Mayerhofer (SPD) auf Errichtung und Nachrüstung von Stromtankstellen. Bereits am Gries, am E-Werk, am Bahnhof in Reitmehring und im Parkhaus an der Kellerstraße gibt es für Elektroautofahrer die Möglichkeit ihrer Fahrzeuge aufzutanken. Einstimmig wurde dieser Antrag beschlossen, zumal es seit 1. März 2017 ein 40-prozentiges Förderprogramm nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt ..." gibt. Der Ausschuss wird den Antrag der Stromtankstellen und die Zuschussanträge einreichen. 

Stadtwerke leicht im Minus

Der Werkausschuss als Aufsichtsrat der Wasserburger Stadtwerke ist mit deren Bilanz zufrieden. Beim Blick auf den vorläufigen Jahresbericht wird deutlich, dass die Zahlen von „Plan 2016“ und „Ist 2016“ häufig beinahe übereinstimmen. Dennoch rutscht das Jahresergebnis der Stadtwerke leicht ins Minus:

  • Umsatz E-Werk 2016: rund 9,3 Millionen Euro 
  • Umsatz Wasserwerk 2016: 1,2 Millionen
  • Umsatz Badria 2016: knapp 1,6 Millionen
  • Umsatz Nebengeschäfte 2016: rund 410.000 Euro ein 

Insgesamt ergibt die ganze Rechnung rund 12,7 Millionen Euro an Erlösen, angesetzt waren 12,4 Millionen. Bei den Ausgaben für Material und Fremdleistungen waren 7,5 Millionen Euro angesetzt und nur knapp 7,4 Millionen benötigt.

Mikroplastik in der Kläranlage 

Auf Wunsch des Stadtrats wurde im Bauausschuss eine Infoveranstaltung mit Dipl. Ing. Anton Mader vom Ingenieurbüro Dippold u. Gerold hinsichtlich des Vorkommens von sogenanntem "Mikroplastik" im Abwasser und über mögliche Behandlungsmöglichkeiten in der Kläranlage abgehalten. Es handelt sich dabei um für das menschliche Auge nicht sichtbare Nanopartikel, die in rund 90 Prozent der Kosmetika enthalten sind und die Umwelt belasten. Auch über Medikamentenrückstände werden die Plastik-Polymere, die in der Wasserburger Kläranlage nachgewiesen wurden, in die Natur geleitet. Aktuell sei noch keine Lösung für das Problem in Sicht. Spezielle Filteranlagen seien noch nicht ausgereift, die Stadt bleibt jedoch an dem Thema dran und beobachtet das Vorkommen des Mikroplastiks in der Kläranlage.

Palmanostraße und Heisererplatz werden saniert

In der jüngsten Bauausschusssitzung wurde als Empfehlung für den Stadtrat eine Vorberatung zur geplanten Sanierung der Palmanostraße und des Heisererplatzes gegeben. Dazu werde es aber noch zu gegebener Zeit eine Anwohnerversammlung geben. Was genau an Sanierungsmaßnahmen geplant sein wird, entscheidet letztlich der Stadtrat. Die städtebauliche Sanierung sei ab Mitte des Jahres in den Sommermonaten angesetzt, erklärt Stadtbaumeisterin Mechthild Herrmann. Die Arbeiten in der Altstadt sind in der kommenden Stadtratssitzung am 30. März nochmals Thema im Gremium. 

Geh- und Radweg am Herder - Bäume im Weg?

Das Thema Naturschutz und Baumfällung war in der Stadtratssitzung am 9. März ein heiß diskutiertes Thema. Damit kein zweites Mal Reibereien in punkto Bäume und Bauarbeiten entstehen, hat sich Naturschutzreferent Lorenz Huber selbst ein Bild von der Lage am Herder, wo ein Geh- und Radweg entstehen soll, gemacht. Er ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bauarbeiten zwei Eichen im Nordosten betreffen: Die eine sei gesund und bliebe erhalten und die zweite leide unter einem Schaden im Wurzelbereich und werde durch eine neue Eiche ersetzt. Damit steht den Planungen nichts mehr im Weg. 

mb

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