Bedarf erkennen und Mitglieder gewinnen

Marketingstrategie? TSV-Vorsitzender hat Visionen

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Die Vorstandschaft des TSV Wasserburg mit "Neuling" Norbert Lambacher zeigt sich hochmotiviert
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Wasserburg - Die Delegierten des TSV kamen zur Jahreshauptversammlung, um zahlreiches auf den Weg zu bringen und die Vorstandschaft zu entlasten.

Der erste Vorsitzende, Dr. Martin Niehues, packte hochmotiviert seine Präsentation aus, die sich als Vortrag rund um eine Marketingstrategie für den TSV Wasserburg entpuppte.

Niehues erklärte ein wichtiges Ziel, das es zu planen gelte: „Der TSV Wasserburg hat gut 2.000 Mitglieder, aber es sollte doch zu schaffen sein, dass man in den nächsten Jahren einige Hundert neue Mitglieder hinzugewinnt“, so der Vereinschef.

Das Angebot der Abteilungen sei attraktiv und vielseitig, doch man müsse der Bevölkerung verdeutlichen, dass eine Vereinszugehörigkeit Spaß, Gesundheit und Gemeinschaft brächte. „Wir müssen uns viel besser positionieren und auch die Vorteile des Vereinssport noch mehr unters Volk bringen“, so Niehues. „Jeder einzelne Sportler ist wichtig“, zeigte sich der erste Vorsitzende überzeugt. Der TSV sei kein Selbstzweck, man müsse sich innovativ zeigen und nicht menschenscheu. „Öffentlichkeitsarbeit in allen Facetten muss uns besser gelingen“, ermutigte Niehues die Delegierten.

Bei 12.000 Einwohnern allein im Stadtgebiet habe man Potential, mehr Mitglieder zu akquirieren, glaubt der erste Vorsitzende. Besonderen Dank sprach er allen Anwesenden aus, die gut im Improvisieren seien, seit die Realschulturnhalle wegen der Unterbringung von Flüchtlingen dem Vereinssport nicht mehr zur Verfügung stehe. 

Fit bleiben mit dem Vereinssport

Er sei überzeugt davon, dass Gesundheitssport immer mehr in den Vordergrund gerate und lobte beispielsweise die Neuerung des Gesundheitssiegels der Abteilung Taekwondo, schwärmt Dr. Niehues. „Wir können und müssen attraktiv für unsere Mitglieder und die Neumitglieder bleiben“.

Viel zu tun

Die Delegierten hockten eng beisammen beim Huber Wirt in Wasserburg. Heiß wurde es den Anwesenden jedoch auch wegen der Thematik, über die es in einem Eckpunkt abzustimmen galt.

„Ich danke der Stadt Wasserburg sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit“, betonte Dr. Martin Niehues, bevor seine Vereinskollegen das Bauprojekt „neues Sportheim an der Landwehrstraße“ detailliert vorstellten. Es soll auf Anraten des Stadtrates nochmals überplant werden, ein rechteckiger Bau mit energetischen Maßnahmen, etwa einer Solaranlage, entstehen.

Die Finanzierung des notwendigen Gebäudes sei ausgearbeitet, erklärte der erste Vorsitzende. Aktuell rechne man mit einem Betrag für das schlüsselfertige Vereinsheim in Höhe von 550.000 Euro.

Die Stadt schießt bei den Baukosten zu und gibt dem TSV Wasserburg zusätzlich ein zinsloses Darlehen in Höhe von 200.000 Euro. Das Vereinsheim soll nicht nur für die Fußballer zur Verfügung stehen, sondern kann auch anderen Abteilungen sowie der Stadt oder Kulturschaffenden als Möglichkeit dienen, die Sanitäranlagen zu benutzen. So sei es bei Veranstaltungen möglich, die Toiletten am Vereinsheim zu nutzen. Sollten die Baukosten aufgrund von zusätzlicher Eigenleistung oder einem anderen Grund geringer ausfallen, bleibe es beim gleichen Betrag der Förderung durch die Stadt, gab Bürgermeister Michael Kölbl zu bedenken. Der Verein werde dann selbst nicht so tief in die Tasche greifen müssen. Einstimmig waren die Delegierten dafür, dass der TSV Wasserburg ein zinsloses Darlehen in Höhe von 200.000 Euro von der Stadt annimmt.

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