Bis Dezember nur Saunabetrieb

Bauen statt Baden im Badria

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Ab sofort ist das Badria für Badegäste gesperrt, es wird gebaut. Der Gaudibrunnen steckt bereits schon seit Wochen in den Änderungsarbeiten.
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Wasserburg - Jetzt beginnen die geplanten Bauarbeiten im und am Badria. Schon seit Wochen wird am Gaudibrunnen gewerkelt, die Installationsarbeiten sind in vollem Gange. Nun der Startschuß für Weiteres.

Im Herbst 2014 ist Schwimmen im Badria praktisch unmöglich. Anstelle von Wasser geht es um Farbe, Baumaterial, Dämmung und neue Fensterfronten.

Was wird gemacht?

Sowohl an der Optik und dem Angebot wird aufgestockt, als auch die energetische Sanierung angepackt. Das Familienbad ist in den letzten Jahrzehnten „in die Jahre gekommen“. Vieles soll moderner werden, unter anderem das Kassensystem und die Spintanlagen. Auch an den Farben und der allgemeinen Optik soll sich etwas ändern. „Die Arbeiten erfordern eine Wochenlange Schließung des Schwimmbades“ erklärte Werksleiter Gerhard Selig.

Der Badebetrieb wurde während der Sommerferien noch aufrechterhalten, obwohl der Gaudibrunnen bereits bearbeitet wurde. „Hier ist mit einer deutlich längeren Bauzeit kalkuliert worden, weil die Betonarbeiten und die Aushärtezeit unumgänglich und sehr umfangreich sind“, so Selig weiter. Doch das Ergebnis könne mit Spannung erwartet werden, heißt es vom Verantwortlichen weiter.

Kurzzeitig ist es zu Unstimmigkeiten in Bezug auf die Ausführungen von Arbeiten am Gaudibrunnen gekommen, so manche Meinungsverschiedenheit gab es in Bezug auf Genehmigungen und Bauabschnitte am Areal des Gaudibrunnens. Mittlerweile laufe in diesem Bereich wieder alles planmäßig, verlautete es von den Stadtwerken Wasserburg.

Der Aufenthalt im neuen Gaudibrunnen soll richtig viel Spaß machen.

Badriaumbau startet

Folgende Attraktionen sind geplant:

  • mehrere Brunnen aus der Wand
  • Verlängerung von 6 auf 11 Meter, die Wassertiefen der Becken bleiben unverändert
  • Rutsche vom oberen ins untere Becken (wie bisher)
  • an der freien Wandfläche sollen Bilder mit einem Beamer projiziert werden (z.B. Unterwasserwelt)
  • es wird eine Chillzone mit Holzdeck und Pflanzen zum Entspannen geben
  • die Wände, Decken und Säulen werden in Felsoptik gestaltet
  • es soll sporadisch einsetzende Wasserfälle von oben geben
  • an der Längswand wird eine Bolderwand zum Klettern für kleine Kinder errichtet
  • Unterwasserlicht und -Lautsprecher sind geplant

Startschuss gefallen

Während die Arbeiten am Gaudibrunnen schon viel früher gestartet sind, begannen an den weiteren Stellen des Badria-Areals erst mit dem Schulstart die geplanten Neuerungsaufgaben.

Umgehend nach dem Sommerferien-Betrieb wurde das Badria für Besucher geschlossen, lediglich der Saunabetrieb bleibt geöffnet und läuft wie gewohnt. Vergünstigte Sauna-Eintrittspreise sollen die Besucher zum Saunieren locken.

Die Sauna bleibt lediglich 1 Woche geschlossen: Vom 20. Oktober bis 26. Oktober werden Reinigungs- und Revisionsarbeiten durchgeführt.

Die Gastronomie bleibt unverändert geöffnet. „Alle Hungrigen können sich bei unserem Italiener Enzo weiterhin kulinarisch verwöhnen lassen“ berichtet Werksleiter Gerhard Selig im Gespräch mit wasserburg24.de. Jeder der Badria-Mitarbeiter bleibe während der Bauarbeiten beschäftigt, heißt es weiter. Neben Überstundenabbau und Urlaub stünden jede Menge Arbeiten an, die zu viel Eigenleistung beim Badriaumbau führen. „Durch die eingeplante Eigenleistung sparen wir uns einiges“ listet Selig auf. Er danke den Mitarbeitern für das Engagement und die Bereitschaft, mitzumachen. Geplant sei, so die Verantwortlichen abschließend, dass das Badria Anfang Dezember 2014 wieder öffnen könne. Dann in neuem Look und mit neu hinzugewonnener Attraktivität für alle Besucher.

Quelle: rosenheim24.de

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