Beschimpfungen auf Stadteigentum: Wer war's?

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Wer verschmiert in Wasserburg Unterführungen und Parkhäuser?
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Wasserburg – Unterführungen, Parkhäuser. Unbekannte verschmieren in regelmäßigen Abständen Stadteigentum. Anzeige wird erstattet, doch die Polizei tappt bislang im Dunkeln. Wer ist der Schmierfink?

Eine Stadt sucht seine Täter. Immer wieder wurden in den vergangenen Wochen teils hetzerische Sprüche an die Wände von Parkhäusern und Unterführungen geschrieben.

Immer wieder versucht die Stadt, zügig diese Farbtupfen zu übermalen, und immer wieder fragen sich die Menschen, wer in Wasserburg dafür verantwortlich sein könnte.

Die Polizei ist dankbar für Hinweise aus der Bevölkerung. Aktuell hat sich eine Bürgerin bei der Polizei gemeldet, der an der Unterführung nahe der Watzmannstraße eine Schmiererei aufgefallen ist. Ebenso wurden Beschimpfungen in der Burgau gesehen. „Wir können momentan nur reagieren, leider bislang nicht agieren, weil es schwierig ist, die Gebiete, wo etwas verunstaltet wird, einzugrenzen“ heißt es von der Polizei. Wachsame Bürger könnten also helfen, die Beamten hier durch Beobachtungen zu unterstützen und den oder die Täter aufzuspüren. Die Parkhäuser sind Stadteigentum.

Allein der Inhalt der angebrachten Sätze ist fraglich zu bewerten, doch ebenso werde die Sachbeschädigung als unmöglich angesehen, heißt es aus dem Rathaus. „Beschimpfungen haben in Wasserburg nichts zu suchen“ betonen Stadtverantwortliche. Fußgängerunterführungen, Parkhäuser, Brückenunterbauten. Sogar auf Hinweisschildern wurden in den vergangenen Wochen Sätze oder ausländerfeindliche Zeichen entdeckt.

Sachbeschädigungen, die zudem eine gewisse Brisanz aufweisen wegen dargebrachten politischen Inhalten, würden zur Anzeige gebracht, zeigen sich Stadtverantwortliche überzeugt. Wasserburg sei eine weltoffene Stadt, dulde aber menschenverachtende Meinungen und Ausdrücke in keiner Weise, so die Zuständigen aus dem Rathaus.

Quelle: rosenheim24.de

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