Kulturstiftung der Sparkasse Wasserburg 

30.000 Euro für die Kultur im Altlandkreis

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Der Zweite Bürgermeister der Marktgemeinde Haag Dr. Wolfgang Weißmüller (rechts) nahm die Fördergelder aus der Sparkassen-Kulturstiftung für das Schlossturmleuchten von Mühldorfs Landrat Georg Huber (Mitte) entgegen. Im Hintergrund Sparkassenvorstand Peter Schwertberger. 
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Wasserburg - Die Kulturstiftung, die von der Sparkasse Wasserburg verwaltet wird und jährlich Geldbeträge an Kulturprojekte aus dem Altlandkreis vergibt, fand auch am frühen Dienstagabend des 25. Aprils wieder in einem feierlichen Rahmen statt. 

Diese Vereine und Organisationen bekamen Stiftungsgelder

30.000 Euro gab es heuer für insgesamt 26 Organisationen und Vereine aus der Stadt und dem Altlandkreis. Wie immer gaben sich die Landräte aus Erding, Mühldorf und Rosenheim zusammen mit Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl im Sparkassensaal in der Rosenheimerstraße die Ehre.

Zum Hintergrund: 2001 wurde die Stiftung zum 175. Jubiläum der Sparkasse gegründet. Das Grundvermögen beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro. Die Verteilung an kulturelle Institutionen aus der Region erfolgt entsprechend der Eigentumsverhältnisse: 

  • Stadt Wasserburg: 50 Prozent
  • Landkreis Rosenheim: 25 Prozent
  • Landkreis Mühldorf: 17 Prozent
  • Landkreis Erding: 8 Prozent

Sparkassenvorstand Peter Schwertberger erklärte, 30.000 Euro seien zwar bereits ein stattlicher Betrag, "der ein oder andere mag sich aber denken, dass die Ausschüttung der Gelder doch schon mal mehr war - womit er auch richtig liegt. Unter der Nullzinspolitik von Mario Draghi leiden wir alle." Schwertberger, der den im Urlaub weilenden Vorstandsvorsitzenden Richard Steinbichler vertritt, versicherte jedoch in seiner Eröffnungsrede, dass auch in Zukunft Spendengelder fließen werden, damit die Arbeit kultureller Institutionen ausreichend gefördert und ermöglicht werden kann. 

"Unterstützung für die Kultur in unserer Region wird es immer geben - trotz Draghis Nullzinspolitik", verspricht Sparkassenvorstand Peter Schwertberger am Rednerpult. Von links nach rechts: Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler, Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl, Mühldorfs Landrat Georg Huber, Peter Schwertberger und Erdings stellvertretender Landreat Jakob Schwimmer.  

Die Vielzahl der Kulturschaffenden seien eine Bereicherung für den Altlandkreis und die Stadt Wasserburg", pflichtet auch Bürgermeister Kölbl dem Sparkassenvorstand bei. "Sie sind das Salz in unserer Suppe des Lebens - machen Sie weiter so", lobt Kölbl das Ehrenamt, bevor es zur Vergabe der Fördergelder ging. Die Kulturstiftung hat seit Jahren Bestand, traditionelle Kulturprojekte wie auch neue Aktionsmodule wurden mit Stiftungsgeldern bedacht: Der AWO Kreisverband des Wasserburger Jugendzentrums beispielsweise bekam 2.000 Euro für die Idee einer neuen Festivität in der Stadt: "Heuer wird es das erste Mal das Sommer-Sunset-Festival im Badria geben, organisiert von Jugendlichen aus der Region", erklärt Ralph Hölting voller Freude im Namen des Jugendzentrums. 

Viele weitere Institutionen, darunter das Nationenfest, Schulen für ihre Kulturarbeit, Theater- und Musikvereine und die Stadtkapelle Wasserburg, deren Jugendgruppe die Veranstaltung musikalisch umrahmte. Auch die Oldtimerfreunde wurden bedacht, "damit ihr wieder genug herrichten könnt", lacht Bürgermeister Kölbl bei der Übergabe des Spendenscheins.  

Ralph Hölting (links), bekdankt sich im Namen des Wasserburger Jugendzentrums für die Fördergelder aus der Sparkassen-Kulturstiftung.

Und auch wenn die Stadt Wasserburg laut Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler "ein großer kultureller Leuchtturm im Landkreis" sei, gebe es auch tolle Kulturaktivitäten in den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf und Erding, die gewürdigt werden wollen. Georg Huber beispielsweise ehrte die Marktgemeinde Haag für die Idee des Schlossturmleuchtens, die kleine Gemeinde würde "immer sehr viel jammern, dass das Geld hinten und vorne nicht ausreicht, mit den Fördermitteln aus der Kulturstiftung könnt ihr euer Schloss wieder beleuchten", witzelt Huber und übergab dem Zweiten Bürgermeister der Marktgemeinde Haag Dr. Wolfgang Weißmüller genau 1.468 Euro. 

Alle Landräte hatten lobende Worte für den starkem ehrenamtlichen Einsatz für die Kultur in der Region übrig. Nur durch das unermüdliche Engagement der Menschen im Altlandkreis sei eine Verwirklichung kultureller Ziele möglich, die die Kulturstiftung jedes Jahr aufs Neue mittels Geldern unterstützt. 

Georg Machl bedankte sich im Namen der Stadtkapelle für einen Zuschuss von 1.000 Euro. Die Jugendgruppe begleitete die Veranstaltung musikalisch.

mb

Quelle: rosenheim24.de

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