Stadträte informieren sich über Badria-Umbau

Badria-Umbau: Ein Blick auf das was kommt

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Der Gaudibrunnen wird sich nach dem Umbau sehr verändert zeigen, doch es tut sich noch viel mehr.
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Wasserburg - Sauna, Außenbereich und vor allem auch der Gaudibrunnen. Die Vorbereitungen für den Umbau im Badria laufen. Jetzt haben sich die Stadträte darüber informiert.

Es gibt viel zu tun im Badria. Das Familienbad möchte attraktiv bleiben, deshalb seien die Umbaumaßnahmen äußerst notwendig, führt Stadtwerksleiter Gerhard Selig ein. Die Stadträte zeigten großes Interesse an den Planungen. Bei einem Rundgang mit Günter Rödel und Gerhard Selig waren viele von den Ideen der Verantwortlichen begeistert.

Stadträte informieren sich über Badriaumbau

Michael Kölbl nahm wohlwollend zur Kenntnis, dass die Stadträte sich gerne ein Bild von den geplanten Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen machten. "Das Badria ist 37 Jahre alt und soll für die Region weiter attraktiv bleiben, deshalb müssen wir investieren", heißt es vom Rathauschef.

Stadträte machen sich ein Bild von den Planungen

Der Rundgang mit den Stadträten macht es deutlich: Verbesserungen dürfen sein, um auch konkurrenzfähig zu bleiben. Die blauen Wände im Stiefelbereich etwa werden bald ein Ende finden.

Neue Farbe, bessere Isolierungen, andere Deckenelemente, schon in den ersten Minuten der Erklärungen durch Werksleiter Gerhard Selig staunen die Räte nicht schlecht. Vieles soll sich hier verändern.

Nach der Sommersaison und dem Ende der Sommerferien wird das Badria für 10 Wochen dicht gemacht. Sauna und Gastronomie bleiben geöffnet.

Alle packen mit an

Eines steht fest: 10 Wochen lang wird hier jeder Hand anlegen, jeder Mitarbeiter wird bei uns beschäftigt bleiben, verspricht Selig im Gespräch. Durch Urlaubszeitnahme und Abfeuern von Überstunden könnte ein Großteil der Schließungszeit von den Mitarbeitern gut genutzt werden.

Die verbleibenden Wochen könne sich das gesamte Team an den Umbauarbeiten beteiligen, heißt es von der Werksleitung weiter. Der Bademeister könne dann beispielsweise Malerarbeiten verrichten oder andere kleinere Aufgaben. Die Eigenleistung durch das Team wirke positiv auf die Planungen ein, sind sich Michael Kölbl, Günter Rödel und Gerhard Selig einig.

Nur wenig bleibt, wie es ist

Grundsätzlich gibt es nur wenige Plätze im Badria, die von den Sanierungsarbeiten nicht betroffen sind. Kassenbereich, Saunaebenen, die Dachelemente. Auch die Fensterfronten und die Wände sowie die Münzschließsysteme der Spinte erfahren ein Refreshing. Der Blick auf das energetische Sanieren bleibt ebenfalls wichtig für die Verantwortlichen.

Nach dem Sommer folgt die Schließung

Bereits jetzt sind die Vorbereitungen ersichtlich, die der Umbau mit sich bringt. So muss wegen der recht aufwändigen Erweiterung des Gaudibrunnens der Zugang zum Kinderbecken und dem Rutschenbereich anders erfolgen: Durch einen oberirdisch gefertigten Tunnel werden Hallenbecken und Rutschen/Kinderbereich verbunden. Dies sei nötig, weil die Arbeiten am Gaudibrunnen schon früher als die allgemeine Sanierung der anderen Bereiche beginnen müssten, erläutert Gerhard Selig.

Am Gaudibrunnen erfolgen Betonarbeiten, hier sei eine gewisse Aushärtezeit notwendig, darum schließt der Gaudibrunnen bereits nach den Pfingstferien. "Schönes Wetter in den Sommermonaten könnte helfen, den zwischenzeitlichen Wegfall des Gaudibrunnens besser zu schultern", gesteht Selig. Doch das Ergebnis nach den Arbeiten werde den Besuchern gefallen, ist sich der Werksleiter sicher.

Der Gaudibrunnen werde sich zum Erlebnisbecken umfunktionieren. Durch die Beckenerweiterung werde der Zugang behindertengerecht, außerdem hätte man nachher einen geeigneten Standort, um Babyschwimmen oder Senioren-Wassergymnastik anbieten zu können.

Damit auch die Jugend noch mehr auf ihre Kosten kommen kann, sollen Leinwände mit Beamer am neuen Gaudibrunnen und auch im Bereich des großen Hallenbeckens installiert werden. 

Bereits jetzt schon Form angenommen hat der Spielplatz. Gerhard Selig und Günter Rödel war es wichtig, dass der Standort der Spielgeräte deutlich näher an die Liegewiese und den Schwimmbereich kommt. "Wenn die Kinder ganz im Abseits spielen sollen, und sich der Rest der Familie an der Liegewiese aufhalten möchte, hat dies wenig mit einem Familientag zu tun", heißt es von Selig. Darum wurden jetzt neue Spielgeräte direkt zwischen Liegewiese und Minigolfbereich platziert.

Großen Anklang bei den ersten Gästen fand der frisch erstandene "Adlerhorst": Ein Kletter- und Nestschaukel-Element, das nicht zu übersehen ist und den Kids viel Freude bereiten soll.

Die Grünanlagen wurden kurz vor der Freibad-Saisoneröffnung fertiggestellt, auch der neue Pächter der Gastronomie hat sich schon gut eingelebt, der Alltag mache ihm Spaß, heißt es von Pizzabäcker und Eis-Weltmeister Enzo.

Das Badria verschlingt viel Geld in den nächsten Monaten, dies steht außer Frage. Doch für Bürgermeister Michael Kölbl ist klar, dass die Sanierung und das deutlich attraktivere Angebot für die Badria-Besucher auch eine Angleichung der Eintrittspreise erleichtere.

Noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist der Bereich der Saunalandschaft. Hier gibt es viele Ideen, die jetzt vom Werksausschuss besprochen werden müssen. Es bleibt interessant, in welchem Ausmaß sich die Saunalandschaft erweitern darf. Kann sich Gerhard Selig mit seinen Ideen hier durchsetzen? Beim Rundgang und den Erläuterungen waren die anwesenden Stadträte zunächst sehr angetan von den Planungen.

Quelle: rosenheim24.de

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