Großer Dank und mal wieder Würstel

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Engagement wurde mit Blumen und großem Dank bedacht!
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Wasserburg - Hintergedanke des alljährlichen Vereinstreffens der Stadt ist, dass die Kommunikation zwischen den vielen Einrichtungen und Vereinen wächst. Außerdem wurde ein Dank an engagierte Menschen ausgesprochen.

Über 100 Vereine und Verbände sind aktiv im Stadtgebiet Wasserburg.

Und diesmal kamen besonders viele Vertreterinnen und Vertreter ins Feuerwehrhaus.

Traditionell lädt der Rathaus-Chef zum Vereinstreffen. Bürgermeister Michael Kölbl hat sich am Montagabend besonders erfreut gezeigt, dass das Wasserburger Vereinsleben so aktiv gestaltet wird.

Auch die caritativen Einrichtungen und Organisationen seien besonders engagiert. Stellvertretend für alle in Vereinen und Institutionen Engagierte sprach Kölbl ein großes Dankeschön aus. Das Vereinstreffen gehört schon fest zum Bestandteil des Wasserburger Jahres.

Jedes Jahr dürfen sich drei Vereine oder Gruppierungen vorstellen und nähere Einblicke in den Alltag geben. Diesmal waren die Wasserburger Tafel, die Bergwacht und der Weltladen dran.

Die Wasserburger Tafel  gibt es seit 10 Jahren.

Die Bergwacht besteht in Wasserburg seit 75 Jahren und der Weltladen wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen.

Michael Kölbl entschuldigt sich für die Würstel

Der Rathaus-Chef erklärt während der Veranstaltung, dass es ihm wichtig sei, dass dieses Treffen locker und bei weitem nicht stocksteif gestaltet werde.

Ein Austausch unter Freunden solle es sein. Kölbl witzelte: „Wir wollen gemütliche gemeinsame Stunden verbringen, so wie es bei Vereinen eben auch üblich ist. Deshalb gibt’s kein Buffet sondern eine Brotzeit. Und zu einer richtigen Brotzeit gehören doch immer auch Würstel. Ich hoffe, Sie verkraften das und können mir die Essensauswahl verzeihen.“

3 Frauen und 2 Männer erhielten viel Applaus

Das gesellschaftliche Miteinander einer Stadt könne nur durch Ehrenamt und viel Engagement funktionieren. Ohne Vereinsleben wäre es ein gesellschaftliches Nebeneinander, ist sich Michael Kölbl sicher.

Er freue sich außerdem, dass es ein so buntes und vielfältiges Angebot gebe.

Stadt Wasserburg dankte Vereinen Fotos

Der Dank einzelner Personen, die sich in vergangener Zeit unermüdlich für eine Sache eingesetzt haben, gehörte auch heuer wieder zum Programm. Es gäbe keine Kriterien die einer Ehrung entsprächen, heißt es in der Rede des Stadtoberhaupts weiter. Vorschläge hierzu hätte jeder Bürger machen können. Blumen, eine Urkunde, eine Flasche Wein und einen Kunstdruck mit Kulisse Stadt Wasserburg wurden übergeben.

Mittlerweile weit über 40 Personen wurden schon mit einer Dankesurkunde bedacht. Für besonderes Engagement wurden heuer ausgezeichnet:

Ute Diedering, die für den Förderverein zugunsten der Attler Kirchenorgel aktiv war und viel Spendengelder gesammelt hat.

Elke Pawelski  von der Wasserburger Tafel. Sie organisiert seit Beginn vor zehn Jahren die gesamten Waren und setzt sich für die Tafelkunden ein.

Doris Müller  vom Förderverein zugunsten des Betreuungshofes Rottmoos. Sie ist in vieler Hinsicht aktiv. Auch an der Entstehung der Kapelle in Rottmoos ist zeigte sie sich engagiert.

Zwei Herren, die im vergangenen Jahr das Bürgerspiel Wallenstein initiiert haben wurden ebenfalls geehrt. Christian Huber  und Josef Christandl  vom Bürgerspiel Wasserburg.

Das Vereinstreffen endete so, wie es sich das Stadtoberhaupt vorgestellt hatte: Reger Austausch, geselliges Beisammensein. Viele Junge Vereinsvertreter lauschten interessiert den Geschichten von Vorstandsmitgliedern, die von Vereinsgründungen und manch lustigem Ereignis oder Fest erzählten. Es war eine runde Sache und alle Besucher zeigten sich zufrieden. Da konnten selbst die Würstel nichts daran ändern.

Quelle: rosenheim24.de

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