Amtseinführung des neuen Sparkassen-Vorstands

Mit Schwert und Speer von den Stadtknechten "inthronisiert" 

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Gerüstet für die Zukunft der Wasserburger Sparkasse: Der neue Vorstandsvorsitzende, Peter Schwertberger (rechts) und Mischa Schubert, der in den Vorstand aufgenommen wurde. 
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Wasserburg - Eine gewöhnliche Amtseinführung? Nicht in der Innstadt: Die Stadtknechte geleiteten den neuen Sparkassen-Vorstand, Peter Schwertberger, und Mischa Schubert als neues Vorstands-Mitglied mit einer kreativen Einlage feierlich in ihre Ämter. 

"Wenn die Stadtkapelle aufspielt und die Stadtknechte einen schützenden Kreis bilden, dann weiß jeder, dass in Wasserburg ein besonderer Tag ist." Mit diesen Worten leitete Bürgermeister Michael Kölbl die feierliche Amtseinführung von Peter Schwertberger, dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Wasserburg, und Mischa Schubert, der als neues Mitglied in den Vorstand rückt, ein. 

Für Peter Schwertberger ist der 3. November im doppelten Sinne ein feierlicher Tag: Seine Amtseinführung begeht er zusammen mit dem Beginn seines 60. Lebensjahres. Kein Wunder, dass die Glückwünsche und Geschenke sich beinahe überhäuften. "Als Schwabe vor mehr als 17 Jahren in Wasserburg angekommen, konnte er seine Sprachbarrieren schnell überwinden, war doch mein Vorgänger Dr. Geiger ebenfalls aus dem Schwabenland", schmunzelte Bürgermeister Kölbl in seiner Ansprache. "Schwertberger ist sportlich fit und betreibt seit vielen Jahren Judo - aber in der Sparkasse legt er keinen aufs Kreuz", versicherte Kölbl lachend. 

Viele Gäste wohnten der Amtseinführung des neuen Sparkassen-Vorstands bei. 

"Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Sparkassen-Kollegen berief mich letztlich in den Vorstand", erklärte Peter Schwertberger und ließ verlauten, dass die "Sparkassen-Familie" ohne seine vielen Mitarbeiter nicht das wäre, was sie sei und für was sie stehe. 

"Mit dem Vogtareuther Kollegen Mischa Schubert als gebürtigen Franken sind wir im Vorstand nun multikulturell aufgesetzt", freute sich Schwertberger grinsend. "Die Sparkasse ist nun unserer zweite Familie und wir setzen alles daran, dass sie selbstständig bleibt", ergänzte auch Mischa Schubert. Glückwünsche bekamen die beiden von den Verbundpartnern der Sparkasse, den Landräten Wolfgang Berthaler aus Rosenheim und Jakob Schwimmer aus Erding sowie von zahlreichen weiteren Ehrengästen. 

Mit Speer und Schwert in die Sparkassen-Zukunft 

Als Highlight gaben die Wasserburger Stadtknechte eine ganz eigenen Einlage zur Amtseinführung zum Besten. "Der edle Ritter Schubert bekommt einen Speer", verkündete Sepp Christandl lautstark. Mit leicht verdutzter Mimik und den Worten "Mit dem wenn ich daheim ankomme... " nahm Mischa Schubert das eigenwillige Geschenk der Stadtknechte lachend an. 

Zur "Inthronisation von Oberst Schwertberger" hatten die Stadtknechte ein "Ehrenschwert" parat. "Was für schöne und symbolträchtige Geschenke", bedankte sich der neue Vorstand lachend. "Kollege Schubert, wir sind bewaffnet und gerüstet für die Zukunft der Wasserburger Sparkasse."

Feierliche Amtseinführung im Sparkassensaal 

mb

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