Auswertung wird 2014 nicht fertig

Kein Ergebnis: Was lief schief bei Eagle Eye?

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Das Großfahrzeug kam nicht überall hin, ein Kleineres musste nachrücken, um auch die Gassen zu erwischen.
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Wasserburg – Gab es Probleme bei den Straßenmessungen mit „Eagle Eye“? Die Stadtverwaltung wartet auf die Auswertung. Erkenntnisse über Straßenschäden durch das Erkennungssystem wurden noch 2014 erhofft.

Die Zuständigen aus dem Wasserburger Rathaus zeigen sich überrascht. Es sei vorgesehen gewesen, dass bereits im Herbst erste Ergebnisse der Auswertungen nach den Messfahrten mit dem Eagle Eye – Fahrzeug an die Verantwortlichen des Bauamtes geschickt würden. „Bislang wurden uns keine Daten geliefert“ heißt es aus dem Rathaus.

Warum dauert die Auswertung länger als zunächst gedacht? Welche Schwierigkeiten kamen möglicherweise auf das ausführende Unternehmen zu?

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Eagle Eye Fahrzeug beginnt Messfahrten

Im Gespräch mit wasserburg24.de erklärt Alexander Gumnior von der Firma Eagle Eye technologies, dass die engen Gassen im Stadtgebiet Wasserburg zur Schwierigkeit und besonderen Herausforderung wurden. „Leider konnten nicht alle Strecken in Wasserburg mit dem Großfahrzeug befahren werden“ erklärt Alexander Gumnior auf Nachfrage. Deshalb sei vor kurzem noch ein Kleinfahrzeug zum Einsatz gekommen.

Zwischen zehn und zwanzig Kilometer mussten gezielt mit dem schmäleren Messwagen abgefahren werden, um alle Daten aufgreifen zu können. „Jetzt befinden wir uns gerade in der Auswertung, das Aufsammeln der Zustandsinformationen der kleinen Gassen war wichtig, nun steht einer zügigen Auswertung nichts mehr im Wege“ verspricht der Verantwortliche von Eagle Eye technologies. Das Wetter habe in den Herbstmonaten gepasst, die Informationssammlung wurde komplettiert, für Anfang 2015 sei mit den Ergebnissen zu rechnen, betont Gumnior.

Mit Adleraugen in Wasserburg unterwegs

„Zunächst haben wir angenommen, dass wir die Streckenzustände in den schmalen Gassen eventuell über die Kameras des Großfahrzeugs mit einfangen konnten“. Dies sei allerdings nur bedingt möglich gewesen, wie die in den Sommermonaten begonnene Auswertung zeigte.

Erst Anfang November kam das Kleinfahrzeug in den Gassen zum Einsatz, die Stadt Wasserburg könne in den ersten Monaten des neuen Jahres mit Daten rechnen, zeigt sich Alexander Gumnior überzeugt. Eine Zwischenaussage, wie kaputt Wasserburgs Straßen tatsächlich seien, könne er nicht treffen.

Zustandsklappen verdeutlichen bei den Auswertungsergebnissen, welche Straßen sich in gutem oder schlechtem Element befinden.

Die erfassten Flächen, darunter auch Radwege und Fahrbahnen, erhalten Zustandskennziffern und prägen die Schäden, die aktuell vorliegen.

Die Stadt Wasserburg könne die Ergebnisse dieser Auswertung durch das System „Eagle Eye“ in Haushaltsplanungen mit einfließen lassen und über Sanierungen in Absprache mit weiteren Behörden selbst entscheiden, heißt es vom Experten. Ende Januar gilt als momentan geplantes Ziel für die fertige Auswertung. Mit den Messungen wurde im Juli 2014 begonnen.

Quelle: rosenheim24.de

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