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Urteil

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

"Schilderwald lichten"

Der Dorn im Auge der Stadt

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Die Stadt hat meist nichts gegen eine Werbetafel in unmittelbarer Nähe zum Gebäude des Ladens oder Lokals, so wie hier vor einem Haus in der Hofstatt. Doch wer systemfrei aufstellt, schafft sich keine Freunde bei der Stadt.
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Wasserburg – Das historische Stadtbild wird zunehmend verändert. Die Werbetafeln, die grenzenlos von Clubs, Gaststätten oder Läden in der Altstadt postiert werden, stören verstärkt.

Parteiübergreifend ist man sich nicht immer einig. Doch bei einem Thema sehr wohl: Die Werbetafeln, die verstärkt in der Altstadt stehen und zunehmend gegen die Erlaubnis durch das Bauamt aufgestellt werden, fallen den Stadträten negativ ins Auge.

Als es bei der Stadtratssitzung zu einer konstruktiven Diskussion kam, zeigte sich Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann besonders erfreut, dass sich die Stadträte ihrer Meinung anschlossen: „Es reicht“. Die Stadt erlaube ohnehin den Laden- und Lokalitätenbesitzern zumeist eine unmittelbar an der Lokalität befindliche Werbetafel, doch es werde einfach nicht auf die Regelung geachtet. Zudem sogar regelmäßig die ins Leben gerufene Satzung völlig außen vor gelassen, heißt es aus dem Stadtbauamt. „Wir telefonieren regelmäßig den Besitzern der Tafeln hinterher, doch sobald wir das mal nicht mit Adleraugen verfolgen, nimmt es gleich wieder derart Überhand, dass es wirklich aufregt“. 

Herrmann vernahm den Unmut der Stadträte und versprach, sich wieder verstärkt darum zu kümmern, dass das Stadtbild nicht negativ durch die Werbetafeln beeinträchtigt werde. „Die wachsen wie die Schwammerl“ erklärte Herrmann im Zuge der Diskussion. Auf der Tagesordnung stand dieser Punkt gar nicht, doch der Punkt der Fragerunde brachte in der jüngst abgehaltenen Sitzung doch viel Kommunikationsbedürfnis.

Diesmal war das Thema besonders parteiübergreifend mit gleicher Meinung befangen. Sowohl Oliver Winter als auch Peter Stenger regten sich besonders über diese Misere auf.

Stenger brachte allerdings auch gleich einen Lösungsvorschlag ein, der von Stadtbaumeisterin Herrmann mit offenem Ohr gehört wurde. „Wie wäre es, wenn der Bauhof alle Werbetafeln entfernen würde, die kein Stadtsigel drauf haben“, schlug Stenger vor. Es könnte wie bei den Plakaten, die durch die Stadt genehmigungsbedürftig seien auch für die Werbetafeln eingeführt werden, dass ein Sigel oder Erlaubnisstempel eingeholt werden müsse, und jeder andere „Wildwuchs“ weg geschafft werden könne. Herrmann lobte diesen Ansatz, sie werde sich umgehend an solch eine Umsetzung machen. „Es ist wirklich schlimm, dass wir den Werbetafel-Eignern immer nachtelefonieren müssen und es dann nach kurzer Besserung sofort wieder losgeht, mit dem unerlaubten Aufstellen von diesen Tafeln“, so Herrmann. Der Vorschlag Sengers könnte eventuell auch Erleichterung im Vorgehen bezüglich der unerlaubten Tafeln sein.

Quelle: rosenheim24.de

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