Testen für's Wasserburger Frühlingsfest

Mit sieben Schlägen zum Probebier

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Angezapft ist schon mal: Doch nur das Probefass, bis zum Frühlingsfest dauerts noch ein bisserl
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Wasserburg - Tradition verpflichtet. Und so hat sich WFV-Vorstand Thomas Schmeling auch heuer wieder ans Probezapfen getraut. 7 Schläge und der Schaum floss von allein.

Die Schaulustigen und Touristen hatten am Freitagmittag viel zu sehen. Es gab Brezen und so manches arme Würstl wurde von den geladenen Gästen verspeist. Nicht ohne Grund war man zum Marienplatz gekommen: Der WFV hat traditionell zur Bierprobe geladen.

Bierprobe fürs Frühlingsfest geglückt

Neben Bürgermeister Michael Kölbl sowie seinen Stellvertretern und einigen Stadträten haben sich auch weitere Offizielle aus Rathaus, WFV-Mitgliedern oder Vereinen dazu gesellt.

Die Stadtkapelle Wasserburg hat sich musikalisch in Fahrt gespielt. Alles Paletti für die Einsätze beim Frühlingsfest Anfang Juni.

Auch Brauerei-Chef-Familie Münch war da. Voller Freude strahlte der Chef des Bieres: "Ich denke, wir haben auch heuer wieder ein sehr angenehmes Gemisch gebraut, das dem Frühlingsfest alle Ehre macht" zeigte sich Münch begeistert.

Die Anwesenden hatten es leicht: Nicht viel Stress mit dem Probieren, sondern gelassene Stimmung war zu spüren.

Doch etwas aufgeregt sah man WFV-Vorstand Thomas Schmeling, der zum wiederholten Male den Schlegel schwang, um das Probefass anzuzapfen: "Daheim geübt habe ich nicht, ich bin zuversichtlich, dass es auch in diesem Jahr wieder fließt".

Schmeling sollte Recht behalten: Wenn auch nicht sieben auf einen Streich aber dennoch mit sieben Schlägen saß der Zapfhahn und die erste Maß wurde ausgeschenkt. Etwas viel Schaum kam zunächst, doch der Stimmung hat dies nicht geschadet.

Nachdem jeder seine Maß Bier oder zumindest eine Halbe in Händen hielt, kamen auch die Würstl zum Zug. Hochinteressant dabei die verschiedenen Techniken: Bürgermeister Michael Kölbl häutete die Weißwursthälften, bevor diese gestückelt wurde. Werner Gartner als zweites Stadtoberhaupt wandte ebenfalls den operativen Rückenschnitt an der Weißwurst an. Dritter Bürgermeister Otto Zwiefelhofer ist mit dem Kreuzschnitt und dem stückchenweise Enthäuten immer gut zurecht gekommen, verlautete es am Tisch. Die Sonnenschirme waren übrigens nur obligatorisch aufgestellt: Wettergott Petrus war nicht eingeladen zur Bierprobe und schob eine Wolke über den Sonnenhimmel Wasserburgs.

Zum Anzapfen im Bierzelt und dem Startschuss des Frühlingsfestes ist dann Bürgermeister Michael Kölbl gefordert. Er wird versuchen, mit weniger Schlägen das Fass anzuzapfen. Grundsätzlich im Wettbewerb stehen die Zapfmeister Schmeling und Kölbl jedoch nicht. Vor allem Spaß soll dabei sein. Bei der Bierprobe war dieser schon mal bestens vorhanden, lässt annehmen, dass auch das Fest an sich eine schöne Jahreszeit verspricht.

 

Quelle: rosenheim24.de

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