20-Jähriger vom Jugendschöffengericht verurteilt

Auf Schülerin eingeschlagen: Wasserburger "war nicht so gut drauf" 

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Wasserburg - Weil der 20-Jährige im Juli 2016 in einem Bus auf eine Schülerin eingeschlagen hatte, musste er sich nun vor dem Jugendschöffengericht verantworten. Aber das war nicht der einzige Fall:

Laut Anklage hat der 20-Jährige im Juli im Bus einer jungen Frau mehrmals mit der Faust ins Gesicht, an den Kopf und auf das Ohr geschlagen. Die Schülerin erlitt dabei unter anderem eine Kiefergelenksprellung und Teile der Schneidezähne brachen ab. vor Gericht bestätigte die Geschädigte die Geschehnisse glaubhaft.

Offenbar wollte sich die Schülerin auf einen freien Platz im Bus setzen, doch das schmeckte dem 20-Jährigen wohl nicht, so das OVB in seiner Donnerstagsausgabe. Er habe versucht, sie aus der Sitzbank zu schieben; als das nicht klappte, schlug er auf die Schülerin ein.

Der Angeklagte, der ohne Verteidiger erschienen war, schien vom Verfahren nicht sonderlich beeindruckt. Gleichmütig räumte er ein, dass er das Mädchen geschubst und geschlagen habe – nachdem sie ihn am Hals gepackt hätte, so das OVB weiter. An diesem Vormittag sei er einfach nicht gut drauf gewesen und hätte nicht gewollt, dass sich die Schülerin neben ihn setzt.

Weil er außerdem am 1. November noch betrunken auf einen Rentner losging, verurteilte das Gericht den 20-jährigen Wasserburger wegen Beleidigung und Körperverletzung in zwei Fällen zu einer Jugendstrafe von zehn Monaten auf Bewährung, wie das OVB berichtet.

Den ausführlichen Prozessbericht lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © dpa

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