Heiserer-Medaille für Kammerorchester-Schöpfer Klaus Kaufmann

„In Wasserburg passieren Dinge, die sonst nirgends passieren“

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Bürgermeister Michael Kölbl überreicht Kaufmann die Heiserer-Medaille der Stadt.
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Wasserburg – Er hat Wasserburg schnell lieben gelernt und kommt auch nach weltweiten Einsätzen im Bereich der Musik gerne hierher zurück. Ein Suchhinweis am schwarzen Brett seiner Hochschule brachte Kaufmann als Student in die Traumstadt.

Er ist nun ein ganz besonderer Wasserburger. Der in Rosenheim geborene, in Wasserburg lebende und weltweit tätige Musikvirtuose fing während seines Studiums an, als Klavierlehrer bei vier Familien zu arbeiten.

So entwickelte sich über die Jahre hinweg eine enge Verbundenheit zur „schönsten Kulisse der Welt“, wie es Kaufmann während der Stadtratssitzung ausdrückte. Am Donnerstagabend erhielt er die Heiserer Medaille mitsamt der neu erschaffenen Anstecknadel mit dem Wasserburger Löwen. „So können die Träger der Heiserer Medaille auch in der Öffentlichkeit präsentieren, dass sie Träger dieser städtischen Auszeichnung sind“, erläutert Bürgermeister Michael Kölbl. Er schwärmte von der Begeisterung Kaufmanns, der Musik einen hohen Stellenwert in Wasserburg zu geben.

Große Ehre für den Meister: Ludwig Kaufmann erklärt den Werdegang der vielen Musik-Projekte und den Zauber von Wasserburg

„Er hat beispielsweise mit seinen Kontakten zu Musikstudenten und Jungmusikern den Klaviersommer zu uns gebracht“, hieß es vom Rathauschef. Professor Klaus Kaufmann habe sich verdient gemacht, er habe die Kulturstadt Wasserburg entscheidend mitgeprägt und begeisterte die Bürger mit außergewöhnlicher musikalischer Leidenschaft und viel Engagement. „Er ist ein hervorragender Dirigent, Pianist und Idealist und hat in jungen Jahren das Kammerorchester entstehen lassen“, so Kölbl über den aktuellen Heiserer Medaille-Besitzer. „Nicht in Tokio, nicht in München, nein, genau in Wasserburg gibt es diesen besonderen Zauber“, gibt Kaufmann „seiner“ Stadt viele Komplimente zurück.

Er ist es, der der Medaille seinen Namen gibt: Stadtschreiber Heiserer - sein Portrait hängt im Sitzungssaal der Stadt Wasserburg

„In Wasserburg passieren Dinge, die sonst nirgends passieren“, so Kaufmann. Es sei eine große Ehre, die Heiserer-Medaille zu bekommen und eine Freude, in Wasserburg so viele Freunde der Musik zu treffen.

Die Leitung des Kammerorchesters habe er bewusst vor kurzer Zeit in junge Hände gegeben, weil er sich auch zukünftig wünsche, die jungen Musiker zu erreichen, die durch einen jungen Orchesterleiter bewusster hier hängen bleiben könnten.

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