Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mahne

Wasserburger LINKE: "Anti-Naziproteste entkriminalisieren"

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Marcus Müller, Stellvertretender Ortsvorsitzender, DIE LINKE. Wasserburg

Wasserburg a. Inn - Heute, am 27. Januar, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 72. Mal. Angesichts dessen fordert die Wasserburger LINKE, Anti-Naziproteste zu entkriminalisieren.

In einer Pressemitteilung fordert DIE LINKE Wasserburg, "ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement". Am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz müsse das Gedenken zum Anlass genommen werden, "gemeinsam gegen Ausgrenzung und rechte Stimmungsmache aufzustehen."

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg: „Der Begriff Auschwitz ist das Symbol dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in singulär entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung von Menschenleben.“

„Das Gedenken gehört in den Alltag und muss Teil des Alltags sein und bleiben. Auschwitz sei auch Auftrag, jeder Form von Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus, jeder Form von Hass und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten. Gerade jetzt müsse das Gedenken zum Anlass genommen werden, gemeinsam gegen Ausgrenzung und rechte Stimmungsmache aufzustehen. Wir erleben eine Zunahme von Angriffen auf Jüdinnen und Juden, auf Synagogen, ebenso auf Muslime und Moscheen. Wir müssen im Alltag wieder Begriffe hören, die ihre Wurzeln in der Nazi-Zeit haben. Das dürfen wir nicht hinnehmen“, so Marcus Adalbert Müller, Stellvertretender Ortsvorsitzender der Wasserburger LINKEN.

DIE LINKE fordert ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Kampf gegen rechte Hetze sei Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Pressemitteilung DIE LINKE. Wasserburg

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