Große Vielfalt beim Milchtag in Wasserburg

Politiker beim Wettmelken, Milchkönigin beim Ratschen

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Auf ein Prost mit einem Glas frischer Milch: Die Milchkönigin mit vielen Politikern und Unternehmensvertretern auf dem Wasserburger Milchtag 2016
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Wasserburg - Eine "Handvoll" Milchtage gab es bereits in der Frauengasse in Wasserburg. Die milchverarbeitenden Unternehmen aus Wasserburg und dem Umland präsentieren sich jedes Jahr gemeinsam dem Publikum. Alle Generationen sind zum Probieren dabei.

Mit einem Glas Milch anstoßen, am Glücksrad drehen oder der Michkönigin die Hand schütteln. Alles möglich beim Wasserburger Milchtag. Ein bunt gemischtes Publikum genoss die Sonne und die vielen Leckereien, die es rund um die Zutat Milch zu probieren gab. Neben einer Schulklasse der Realschule kamen auch Familien, interessierte Wasserburger und welche aus dem Umland, um sich zu informieren und freilich auch, um zu probieren.

Milchtag in Wasserburg wieder ein Fest

Neben den in der Region ansässigen milchverarbeitenden Unternehmen MEGGLE, Alpenhain, Jäger, Faire Milch und der Vereinigung Bayerischer Milchwirtschaft war auch die Privatmolkerei Bauer wieder am Start, die auch die Gesamtorganisation inne hatte.

Politiker begeistert von regionalem Tun

Bezirksrat Wast Friesinger sowie Landtagsabgeordneter Otto Lederer zeigten sich ebenso begeistert von der Veranstaltung und dem Gesamtstandort Wasserburg im Bereich der milchverarbeitenden Betriebe wie auch die vielen anwesenden Bürgermeister des Altlandkreises, darunter Josef Fink aus Schonstett, Marinus Schaber aus Rott, Gust Voit aus Amerang, Werner Gartner und Otto Zwiefelhofer aus Wasserburg. "Es ist wichtig für unsere Bürger, dass die Standorte der Betriebe in und um Wasserburg bleiben, weil sie sichere Arbeitsplätze bedeuten", hieß es von Marinus Schaber aus Rott.

Josef Fink betonte, dass der Milchstandort Wasserburg auch für die Landwirte Sicherheit bedeuten würde und die Region an sich von den zahlreichen Betrieben profitieren würde.

Werner Gartner, Otto Lederer sowie Wast Friesinger bemerkten, dass der Milchtag in Wasserburg die Region perfekt präsentiere und den Milchstandort Wasserburg und Umgebung gut darstelle. "Diese Vielfalt ist hervorrgend", lobte Lederer.

Für Bezirksrat Wast Friesinger ist regionale Vermarktung und Produkte aus heimischer Region schon immer ein wichtiger Punkt im Alltag gewesen. Umso erfreulicher sei, dass auch große Unternehmen noch zu ihren Wurzeln und ihrer Herkunft stünden.

Mit der bayerischen Milchkönigin, die sich auf dem Milchtag sichtlich wohl fühlte, kamen viele Besucher ins Gespräch. Das Wettmelken probierten viele Leute aus, auch Werner Gartner und Otto Lederer zeigten sich amüsiert davon. Noch geschickter als die beiden Politiker stellten sich einige Schüler an den Melkschemeln an. Und auch der kleine Maximilian probierte das Melken aus. Der Opa nämlich bräuchte Unterstützung in der Landwirtschaft, da müsste man durchaus mal das Üben beginnen, schmunzelte Maximilians Mama.

Und sonst so?

Frische Milch, Joghurt, Kräuterbutterbaguette und herzhafter Obatza und freilich so manches Butterstück und hervorragender Käse - die Vielfalt der Produkte, die in der Region hergestellt werden, kann sich sehen lassen. Das Rahmenprogramm begeisterte ebenso wie der Besuch der Milchkönigin.

 

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