Bahnübergang Reitmehring an der B304

Planfeststellungsverfahren: Die Bürger sehnen es herbei

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Der Stadtrat Wasserburg befasst sich mit dem Planfeststellungsverfahren B304
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Wasserburg - Ein Tunnel als Entlastung für eine seit Jahrzehnten unvorteilhafte Situation. Am Bahnübergang in Reitmehring teilt die regelmäßig geschlossene Schranke die B304 und somit den teils starken Berufsverkehr in zwei Hälften. Jetzt soll es mit dem Großprojekt weitergehen.

Die Unendliche Geschichte geht in eine entscheidende Phase: Die Einleitung des Planfeststellungsverfahren steht an

Seit Jahren wird es diskutiert, seit Jahren fordert der Gedanke, endlich die großen Belastungen für Autofahrer und Bürger aus Reitmehring zu reduzieren, viel Geduld. Doch wie das Straßenbauamt Rosenheim bereits im Mai 2015 auf Nachfrage von wasserburg24.de erklärt hatte, kann es im Oktober oder November 2015 zur Einleitung des Planfeststellungsverfahren wegen einer Tunnellösung an der B304/dem Bahnübergang Reitmehring kommen. Genau dieser Fall tritt nun pünktlich ein. Der Stadtrat Wasserburg befasst sich damit.

Zahlreiche Unterlagen wurden wegen dem Großprojekt zusammengetragen, es geht um eine riesige Investition, doch dem gegenüber steht ein großer Wunsch vieler Bürger und auch den Kommunen Wasserburg und Edling.

Der Stau am Bahnübergang Reitmehring, immer wieder eine geschlossene Schranke, die Geduldsprobe für alle Fahrzeugfahrer auf der B304.

Mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahren geht das Anliegen in eine nächste und entscheidende Phase. Wie Christian Reichl vom Straßenbauamt Rosenheim mitgeteilt hat, könnte das Planfeststellungsverfahren mindestens ein Jahr dauern. "Es wird öffentlich ausgelegt, es könnte Einsprüche geben, Klagen müssten abgewartet werden, außerdem weiteres abgewogen und natürlich durch die Regierung von Oberbayern der Erörterungstermin vollzogen werden", so Reichl.

Das 21 Millionen teure Großprojekt stecke in der "Zeitschiene" fest, bis es zu einer tatsächlichen Realisierung komme, könnte noch viel Zeit verstreichen, betonte Reichl im Frühjahr 2015. Je länger das Projekt liege, desto teurer könnte es auch werden.

 Fest steht: Die Entlastung durch den geplanten Tunnel und dem Wegfall des bestehenden beschrankten Bahnübergangs wird herbeigesehnt. Am heutigen Dienstag, den 20. Oktober 2015, diskutiert der Stadtrat Wasserburg aktuelle Informationen zum Planfeststellungsverfahren.

Quelle: rosenheim24.de

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