Zwei Highlights fallen dagegen aus

„Wasserburger Winter“ statt Christkindlmarkt - das plant die Stadt für die Weihnachtszeit

Die Eisbahn, die es 2019 zum ersten Mal in der Altstadt als Highlight des Wasserburger Christkindklmarkts gab, wird es heuer nicht geben. 
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Die Eisbahn, die es 2019 zum ersten Mal in der Altstadt als Highlight des Wasserburger Christkindklmarkts gab, kann es heuer vielleicht wieder geben, wenn auch nicht mehr an der selben Stelle.

Wasserburg - Mit dem „Wasserburger Winter 2020“ will der Wirtschaftsförderungsverband eine Alternative für den Christkindlmarkt, der heuer wegen Corona nicht möglich ist, verwirklichen. So sieht das Konzept aus:

Knapp zwei Wochen nachdem die Stadt Wasserburg das Heizpilzverbot gekippt hat (17. September), gehen die Planungen für den kommenden Winter auch schon weiter. 28 Buden verteilt in der Altstadt und vielleicht eine Eisfläche - so soll der „Wasserburger Winter 2020“ aussehen. Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) und der Haupt- und Finanzausschuss wollen diese Initiative des Wirtschaftsförderverbandes (WFV) unterstützen. Das Votum dafür fiel einstimmig aus (9:0). Voraussetzung ist natürlich, dass es ein umsetzbares Platzierungs- und Hygienekonzept, das auch die Verkehrsführung einbezieht, seitens des WFV gibt. Die Silvesterparty fällt flach.


„Wasserburger Winter 2020“ statt Christkindlmarkt - Eislaufbahn

Da die Eislaufbahn im vergangenen Jahr so gut bei den Leuten ankam, möchte der WFV das Angebot für Schlittschuhläufer heuer auch wieder machen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse im Zentrum könnte sie „ausgelagert“ und auf der Fläche neben dem Altstadtbahnhof, wo der Pop-up-Biergarten war, aufgebaut werden. Das beschloss der Ausschuss mit der Gegenstimme von Steffi König (Grüne).


Badriazzo-Ball muss ausfallen

„Wir müssen der Realität ins Auge blicken“, sagte Bürgermeister Michael Kölbl auch am Dienstag. Das Gremium beschloss in der gleichen Sitzung einstimmig, dass der Badriazzo-Ball im Januar 2021 ausfallen muss. Eine Tanzveranstaltung in der Badria-Halle mit mehr als 500 Besuchern sei aufgrund der Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie nicht möglich.

jb

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