Filzenexpress von Wasserburg nach Grafing

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Wasserburg/Grafing - Liebe Pendler, es ist vollbracht! Bis die Bauarbeiten im Streckenabschnitt Ebersberg-Grafing abgeschlossen sind, dürft ihr mit Grafing-Tickets über Rosenheim fahren:

UPDATE Freitag, 21. August, 11.52 Uhr

Liebe Pendler, die Lösung ist endlich da! Ohne draufzuzahlen dürft ihr mit euren "Wasserburg-Grafing-München"-Zeitkarten nun auch über Rosenheim fahren. Diese Strecke ist weitaus zuverlässiger.

Ab Donnerstag, den 27. August, soll wieder Normalbetrieb aufgenommen werden.

Vom 24. bis 27. August gibt es jeweils nachts von 23.30 Uhr bis 4.30 Uhr Schienenersatzverkehr. In dieser Zeit werden die abschließenden Schweißarbeiten vorgenommen.

Erstmeldung Donnerstag, 20. August, 11.34 Uhr

Seit Samstag, den 8. August, liegt auf der Bahnstrecke Ebersberg - Grafing Bahnhof ein Gleislagefehler vor.

Seit fast zwei Wochen sind Verspätungen und Ausfälle an der Tagesordnung, weil die Züge zwischen Grafing Stadt und Grafing Bahnhof sicherheitshalber nur 30, statt gewohnten 80 Stundenkilometern fahren dürfen.

Was ist denn nun mit den Bauarbeiten?

Auf Nachfrage von wasserburg24.de bestätigte Bernd Honerkamp, Sprecher Kommunikation Bayern der Deutschen Bahn, dass Bauarbeiten stattfinden werden, sobald die große Hitze vorbei ist. 

Und diese haben auch stattgefunden: Bereits in zwei Nächten dieser Woche wurde an den Gleisen gearbeitet. Auf der 2,4 Kilometer langen Strecke müsse an vier Stellen nachgebessert werden. Es müssten etliche Schritte vorgenommen werden, bis die Strecke wieder mit der gewohnten Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometer befahrbar sei. 

Die Bauarbeiten können deshalb nur nachts stattfinden, weil sie eine Komplettsperrung der Strecke verlangen. Diese möchte die Deutsche Bahn den Kunden nicht tagsüber zumuten. So wird momentan zwischen 23.30 Uhr und 5.30 Uhr gearbeitet.

Bis die Strecke wieder komplett gerichtet ist, dauert es nach Honerkamp wohl noch bis Ende nächster Woche.

Schadensbegrenzung

Die gewohnte Strecke "Wasserburg - Grafing - München" zu fahren hat ja bekanntlich oft zur Folge, dass der Anschluss in Grafing nicht erreicht werden kann. So muss entweder mit der S-Bahn weitergefahren oder auf den nächsten Meridian-Zug gewartet werden. Der Meridian von Grafing nach München fährt nur stündlich, die S-Bahn zwar alle 20 Minuten, die braucht dafür aber auch 20 Minuten länger. So ist also beides ein zusätzlicher Zeitaufwand von mindestens 20 Minuten, oft deutlich mehr.

Ortskundige wissen: Es gibt noch eine andere Strecke, und zwar "Wasserburg - Rosenheim - München". Dort verkehren die Züge planmäßig und fahren in der gleichen Zeit nach München.

Das Ticket kostet dort aber statt 12,10 Euro ganze 17,90 Euro, die sich nicht jeder leisten möchte.

wasserburg24.de hat bei Honerkamp nachgefragt, ob es denn nicht legitim sei, dass ein Fahrgast die Strecke über Rosenheim mit dem billigeren Ticket der Strecke über Grafing fährt.

"Das wurde geprüft", erklärt Honerkamp, "Allerdings müsste Meridian als Drittunternehmen die Fahrkarte anerkennen." Die Südostbayernbahn müsse den finanziellen Verlust an Meridian zahlen. Deshalb wurde die Idee verworfen.

Wie  Christoph Kraller, Sprecher der Südostbayernbahn auf Nachfrage von Honerkamp bestätigte, wird erneut geprüft, ob es möglich ist, dass Fahrgäste mit dem billigeren Ticket die zuverlässige Strecke fahren.

News soll es noch heute geben.

Viktoria Lachenmaier

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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