Nicht nachmachen

Junge Wasserwachtler springen von Altstadtbrücke

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Rettungsübung der Wasserwachtsjugend! Nicht nachmachen
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Wasserburg - Die Wasserwacht hat viel Nachwuchs im Gepäck. Um bestmöglich ausgebildet zu werden, gibt es regelmäßig Übungen. Der Inn wurde samt Brücke gut genutzt. 

Übung macht den Meister. Mit diesem Hintergrund probten potentielle Wasserwachts-Anwärter als Vorbereitung auf die sogenannte SEG den Ernstfall.

Wasserrettung: Übung der Wasserwachtsjugend

Der Inn samt Innbrücke kam den anwesenden Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren sehr zugute. Die Jugenleiter überwachten die Übung und zeigten sich von den Leistungen und der Motivation der Wasserwachtsjugend begeistert. Die Wasserretterübung dient als Vorbereitung für die SEG (Schnelleinsatzgruppe). Diesen Kurs dürfen die Jugendlichen bereits absolvieren, je besser sie in dem Metier einer Wasserrettung sind, desto routinierter ist ein solcher Kurs auch möglich.

„Den Kurs dürfen die Jugenlichen bereits machen, mit der SEG mitfahren, ist allerdings erst mit 18 Jahren erlaubt“, erklärt Katrin Mayer von der Wasserburger Wasserwacht.

Der Ablauf der Übung

Während der Wasserrettungsübung haben die Jugendlichen verschiedene Einblicke in die Tätigkeit als Wasserretter bekommen. „Wir waren an Land auf der Kapuzinerinsel und in unserem Haupteinsatzgebiet, dem Inn aktiv“, so Mayer gegenüber wasserburg24.de.

Retten aus der Stömung von Land aus mit dem Wurfsack, Erste Hilfe auf der Insel, Transport mit Patient vom Land aufs Boot! Diesen herausfordernden Übungselemente stellten sich die Jugendlichen sehr gerne und leisteten gute Arbeit.

„Das Highlight für unsere Jugendlichen war das Springen von der Altstadtbrücke von ca 7 Metern“, betont Mayer. Keinesfalls dürfe dies nachgemacht werden, warnen die Verantwortlichen der Wasserwacht. Es müsse alles stimmen, von der Wassertiefe, dem Untergrund bis hin zur richtigen Ausrüstung, der Inn sei nach wie vor ein gefährlicher Fluß. Die Wasserwachts-Jugend zeigte ich von der Übung begeistert, besonders das erlaubte Springen von der Altstadtbrücke kam prächtig an. Nach vier Stunden durchgehend im Wasser aktiv zeigten sich jedoch alle erfreut, in warme Klamotten schlüpfen zu dürfen. Doch natürlich steht der ernste Gedanke und die Wichtigkeit gut ausgebildeter Wasserwachtler im Vordergrund.

Die Wasserburger Wasserwacht hat im Bereich des Inns viele Einsätze pro Jahr. Durch regelmäßige Übungen sind sowohl die alten Hasen der Wasserwacht, als auch die Anwärter der SEG bestens auf den Ernstfall vorbereitet.

Quelle: rosenheim24.de

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