Neuer Pächter in Wasserburg 

"Bayerische Türkei": Familie Korkmaz übernimmt Badria-Gastronomie

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Saban (Dritter von links) und Sohn Oguz Korkmaz (Zweiter von links) waren bei der Vorstellung am Dienstagmorgen im Badria-Biergarten anwesend. Rechts Werksleiter Marius Regler und links Bürgermeister Michael Kölbl.  
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Wasserburg - Einen "besonderen Tag für das gesamte Badria" nannte Bügermeister Michael Kölbl die Vorstellung der neuen Pächterfamilie für die Gastronomie am Badria. Welches Konzept Familie Kormaz plant, verriet sie am Dienstagmorgen. 

Im Rahmen des Pressetermins im Badria stellten Saban und Sohn Oguz Korkmaz ihr Konzept gemeinsam mit Bürgermeister Kölbl und Werksleiter Marius Regler vor. 

Das Familienunternehmen Korkmaz verkörpere die "bayerische Türkei". Im Fokus: frische und regionale Gourmetburger, die Saban Korkmaz zufolge alle Altersklassen von sieben bis 70 Jahren ansprechen soll. 

Das Konzept habe laut Regler bisher in Wasserburg gefehlt und sei in Städten wie München unglaublich erfolgreich. Im Café K, das die Familie Korkmaz leidenschaftlich in Assling betreibt, habe es sich bereits durchgesetzt. "Dort isst auch die Oma einen Burger", versichert Oguz Korkmaz grinsend.  

Neues Konzept ab dem vierten Quartal 

Die neue Pächterfamilie hat mit den Stadtwerken einen Zehn-Jahres-Vertrag geschlossen. Sie wird nicht nur die Gastronomie für die Badegäste und den Kiosk im Außenbereich des Badria übernehmen sondern auch für die Saunagäste eine eigene Speisekarte anbieten. Die soll dann für die wellnessorientierten Gäste etwas ausgefallener werden während die Badegäste sich auf frische Burger mit regionalen Zutaten freuen dürfen. Aber auch die Klassiker wie Currywurst mit Pommes wird es weiter geben für den Hunger zwischen zwei Schwimmzügen. 

Preislich sollen sich die Angebote im Badria an die des Café K's in Assling orientieren, ein Burger wird zwischen acht und neun Euro kosten, verrät Saban Korkmaz. 

Die Gastronomie ist mit Familie Korkmaz gesichert - das neue vollständige gastronomische Konzept aber werde es Saban Korkmaz zufolge erst ab dem vierten Quartel, ab Oktober oder November, geben. 

Die Verantwortlichen um Werksleiter Regler freuen sich darüber, dass sie das Familienunternehmen für die Gastronomie am Badria gewinnen konnten. "Das Badria wird in Summe so bewertet, wie es sich inklusive Gastronomie-Angebot präsentiert. Wir setzen auf die 25-jährige Erfahrung und das Können der Familie Korkmaz." 

Korkmaz heißt übersetzt übrigens "Der Furchtlose" - auch deshalb möchte sich das Familienunternehmen der neuen Herausforderung in Wasserburg stellen, wie Saban Korkmaz abschließend lachend erklärt. 

mb

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