Kabarettist Werner Meier ist Bayernliebhaber

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Werner Meier war auf Einladung des Bürgerforums zu Gast in Staudham und präsentierte sein Programm
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Staudham – Bayerisches Musikkabarett bringt es mehr auf den Punkt als Witze auf Hochdeutsch“ ist sich Werner Meier sicher. Der Reichertsheimer begeisterte am Samstagabend sein heimisches Publikum.

Werner Meier liebt die Region und macht auch kein Geheimnis daraus: „Wasserburg ist immer ein besonderes Erlebnis, die schöne Stadt beflügelt und inspiriert“ erklärt Werner Meier nach seinem Konzert in Staudham.

Bayerischer Humor mit Werner Meier

Meier ging in Wasserburg zur Schule und hat hier schon in jungen Jahren viel Alltag gelebt. Er betont, ein Auftritt in Wasserburg sei wie ein Bad in der Heimat.

Quatsch im Kopf

Warum funktioniert bayerischer Wortwitz und Musikkabarett so gut? Werner Meier erklärt auf Nachfrage, dass die bayerische Sprache viel Potential für Lustiges habe. „Ich glaube, dass man auf Bayerisch teilweise viel mehr Hintersinn in eine Sache bringen kann. Oft sind Comedys ja sehr flach, aber mit bayerischem Humor klappt es, eine Art FI-Schalter einzudrehen, der alles noch etwas pfiffiger und witziger, vielleicht sogar intelligenter macht. Das Bürgerforum hat den bayerischen Musiker aus Reichertsheim und seine Combo in die Landwirtschaft eingeladen. Viele Hundert Zuschauer erlebten einen Animateur des bayerischen Humors. Dabei war es für Werner Meier wichtig, das Publikum in die Songs mit einzubeziehen und sogar als Chor einzusetzen.

Außerdem wies er gekonnt auf so manches Alltagsproblem hin, wie etwa die unterschiedliche Einstellung von Menschen, so gäbe es Sammler, die alles behalten möchten, während der Partner oft alles gleich aussortiere. Viel gelacht wurde auch beim Thema „I hob mei Handy vergessen“. Dabei nahm Werner Meier, die Handybesessenheit mancher Menschen auf die Schippe. Der Reichertsheimer brachte aber auch nachdenkliche Themen, verpackte diese gekonnt. Das Publikum zeigte sich nach dem Konzert begeistert von der Vielfalt Werner Meiers und seiner Combo.

Mit Meier auf der Bühne standen Uli Wangenheim und Florian Riedl, die sich mit Klarinetten, Querflöten und Saxophon in Szene setzten. Jutta Keeß sorgte mit ihrer Tuba für gute „Zwischentöne“. Die Combo ist weit über die Region hinaus unterwegs und vereint Wortwitz mit stimmigen Melodien.

Quelle: rosenheim24.de

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